Bund vs. Open Source: Vergleich rückt näher

21. September 2009, 09:34
  • e-government
  • bund
  • software
  • microsoft
  • open source
image

Es darf noch bis zum 19. Oktober verhandelt werden.

Es darf noch bis zum 19. Oktober verhandelt werden.
Wie am Freitagabend bekannt wurde, hat das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren gegen den Bund in Sachen Microsoft auf Wunsch der involvierten Parteien nun bereits zum dritten Mal sistiert. Das bedeutet, dass der Bund und die Gruppe von Open-Source-Firmen bis zum 19. Oktober weiter verhandeln können.
Anfang Mai hatte die 'NZZ' eine ausschreibungslose Auftragsvergabe des Bundes an Microsoft in der Höhe von 42 Millionen Franken publik gemacht wäre die Frist für einen aussergerichtlichen Vergleich am Freitag abgelaufen. Offenbar liegt nun ein Vergleichsvorschlag vor, muss aber noch bis Ende Monat geprüft werden. Für die zweite Oktoberwoche sei zudem ein zweites Vergleichsgespräch geplant. (mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Gemeinden wollen mit digitaler Kompetenz Bürgervertrauen schaffen

Der Schweizerische Gemeindeverband wünscht sich mehr Zusammenarbeit zwischen Bund und Kantonen. Nur so könnten die Gemeinden smart und digital werden.

publiziert am 20.5.2022
image

EFK-Direktor kritisiert "IT-Beziehung" zwischen Bund und Kantonen

In ihrem Jahresbericht weist die Finanzkontrolle nochmals explizit auf die "unkontrollierte Entwicklung" der E-Gov-Portale hin. Auch andere IT-Projekte hat sie stark kritisiert.

publiziert am 20.5.2022
image

Verwaltungsverfahren beim Bund werden vereinfacht

Für digital eröffnete Verfügungen ist neu keine qualifizierte elektronische Signatur mehr notwendig. Eine komplizierte Geschichte, die aber vieles leichter macht.

publiziert am 19.5.2022
image

Microsoft zieht Windows 10 nach und nach den Stecker

Für gewisse nicht aktualisierte Versionen wird es bald keine Security-Updates mehr geben. Das Gleiche gilt für Windows-Server ab August. Weitere Produkte folgen bald.

publiziert am 18.5.2022