Bundesangestellte dürfen wieder iPhonen

8. Oktober 2010, 11:26
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Die oberste Informatikbehörde des Bundes, der Informatikrat IRB, hat das iPhone-Verbot, das vergangenen Juli --/frontend/insideit?_d=_article&site=ii&news.

Die oberste Informatikbehörde des Bundes, der Informatikrat IRB, hat das iPhone-Verbot, das vergangenen Juli ausgesprochen wurde, wieder aufgehoben. Ab 1. November dürfen die Angestellten des Bundes somit wieder iPhones bestellen und nutzen. Auch die Synchronisierung ihrer beruflichen Mails, Adresslisten und Agenden mit dem iPhone wird wieder zugelassen. "Der Entscheid ist definitiv", sagt Peter Fischer, Delegierter für die Informatikstrategie des Bundes, gegenüber der 'Berner Zeitung'.
Im Juli dieses Jahres hat der Bund den iPhone-Bann aus Sicherheits- und Kostengründen ausgesprochen. Damals hiess es, der Bundesrat werde im Herbst entscheiden, welche Bedingungen für den Einsatz von Smartphones in Zukunft gelten sollen. Inzwischen, so Fischer, habe der IRB den Entscheid selbst im Rahmen einer neuer Gesamtstrategie gefällt. Man habe neue Grundsätze ausgearbeitet, an welche sich die Angestellten beim Gebrauch ihrer Smartphones halten müssten. Als Beispiel nennt Fischer den Grundsatz, dass als vertraulich qualifizierte Informationen nicht via Smartphones bearbeitet werden dürfen. Dies weil Smartphones nach wie vor wesentlich weniger Sicherheit bieten würden als entsprechend konfigurierte PCs und Notebooks. (bt)

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