Bundesrat "erlaubt" Windows 7

17. Februar 2010, 17:16
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Vier Departemente dürfen das ungeliebte Windows Vista auslassen. Ungefähr 19'000 PCs der Bundesverwaltung sind bis heute mit der standardisierten Software (Vista + Office 2007) ausgerüstet.

Vier Departemente dürfen das ungeliebte Windows Vista auslassen. Ungefähr 19'000 PCs der Bundesverwaltung sind bis heute mit der standardisierten Software (Vista + Office 2007) ausgerüstet.
Der Bundesrat hat entschieden: Jene vier Departemente, die ihre PCs statt auf Windows Vista lieber direkt auf Windows 7 umrüsten möchten, können dies tun. Der Entscheid betrifft diejenigen Departemente (EDI, EJPD, UVEK und EFD), die ihre PCs noch nicht auf den Stand des "elektronischen Standardarbeitsplatzes" (Windows Vista, Office 2007 sowie definierte Fachapplikationen) gebracht haben.
Wie aus einer Mitteilung von heute Abend hervor geht, wird damit das Projekt "Büroautomation Bund" ungefähr um vier Millionen Franken teurer. Die zusätzlichen Projektkosten sollen aus Einsparungen bei den beteiligten Departementen finanziert werden. Neu kostet das Projekt zur Einführung eines Standardarbeitsplatzes also 47,5 statt 43,5 Millionen Franken. Die Zusatzkosten sind Projektkosten - Mehrkosten für (Microsoft-)Software entstehen nicht.
Mit dem 2007 gestarteten Projekt zur Einführung eines Standard-PC-Arbeitsplatzes will der Bund die Informatikkosten "massgeblich" reduzieren. Über 60 Software-Lösungen wurden im Rahmen des Projektes standardisiert, was den Einkauf verbilligt und den Support vereinfacht. (Christoph Hugenschmidt)

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