Bundesrat pumpt weitere 61 Millionen in KTI Innovationsförderung

17. Februar 2016, 15:04
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Der Bundesrat hat heute zusätzliche Sondermassnahmen zur Innovationsförderung genehmigt.

Der Bundesrat hat heute zusätzliche Sondermassnahmen zur Innovationsförderung genehmigt. Damit will man vor allem exportorientierte KMU, die hart von der Überbewertung des Frankens getroffen worden sind, unterstützen. Bis Ende Jahr will der Bund dafür maximal 61 Millionen Franken zusätzlich ausgeben.
Konkret müssen KMU für Innovationsprojekte, die von der Kommission für Technologie und Innovation unterstützt werden, wie schon letztes Jahr weniger Barmittel selbst beitragen. Auch muss man sich grundsätzlich nicht mehr mit mindestens 50, sondern neu nur noch mit mindestens 30 Prozent an den Kosten eines Innovationsprojekts beteiligen. Zudem wird der Bund mehr Innovationsmentoren einsetzen.
Mit den nun verlängerten und erweiterten Massnahmen sei es letzes Jahr gelungen, gezielt Anreize zu setzen. KMUs hätten trotz Preisdrucks wegen der Frankenstärke ihre Innovationsvorhaben beibehalten können, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. Der Kredit für die Sondermassnahmen muss vom Parlament noch genehmigt werden. (hc)

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