Bundesrat verlangt mehr Transparenz bei externen Fachkräften

30. Januar 2015, 10:27
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Der Bundesrat will auch in Zukunft nicht auf den Einsatz von externen Fachkräften verzichten.

Der Bundesrat will auch in Zukunft nicht auf den Einsatz von externen Fachkräften verzichten. Diese sind weiterhin nötig, um Arbeitsspitzen kurzfristig zu brechen oder spezifisches Expertenwissen einzuholen. Das legt der Bundesrat in seiner Stellungnahme (öffnet PDF) auf einen Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Ständerates dar. Er will aber die Transparenz im Bereich der externen Fachkräfte in der Bundesverwaltung erhöhen, und schlägt diverse Massnahmen vor, um deren Einsatz zu optimieren.
In ihrer Stellungnahme führt die Landesregierung aus, dass die vorhandenen rechtlichen Grundlagen genügen und es keine zusätzlichen Regelungen auf Gesetzesstufe braucht - es gäbe aber Handlungsbedarf. Der Bundesrat wird deshalb Kriterien und Grundsätze für den Beizug von externen Fachkräften in der Bundesverwaltung erarbeiten und diese den Departementen und Verwaltungseinheiten als Hilfsmittel zur Verfügung stellen.
Um die Transparenz über den Beizug von externen Fachkräften zu erhöhen, werden Kontenplan und Kontierungsrichtlinien geändert. Damit können die Kosten der externen Fachkräfte zukünftig ausgewiesen werden. Diese Änderungen will der Bundesrat 2017 mit der Einführung des Neuen Führungsmodell Bund umsetzen und dem Parlament die entsprechenden Aufwendungen jeweils mit der Berichterstattung zum Voranschlag und zur Rechnung zur Kenntnis bringen.
Der Einsatz von Externen wird insbesondere im IT-Bereich kritisiert, wo es immer wieder vorgekommen ist, dass externen Personen zu viel Verantwortung übertragen wurde. (lvb)

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