Bundesrat will Innovation bei KMU zu Pandemie-Zeiten fördern

11. November 2020, 13:33
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Mit zusätzlichen 63 Millionen Franken für die KMU-Förderung soll die Innovationskraft während der Covid-19-Pandemie aufrechterhalten bleiben.

Der Bundesrat will die Innovationskraft der Schweizer KMU auch zu Pandemiezeiten aufrechterhalten. Dazu hat er die Lancierung eines Impulsprogramms "Innovationskraft Schweiz" durch die Förderagentur Innosuisse beschlossen das die Förderung von entsprechenden Pojekten bei KMU verstärken soll. Gleichzeitig soll die Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden.
Im Impulsprogramm sollen gemäss einer Mitteilung KMU sowie Unternehmen mit maximal 500 Mitarbeitenden in den Jahren 2021 und 2022 unterstützt werden. Die Förderung von Innovationsprojekten werde durch zwei konkrete Massnahmen ergänzt:
Die Eigenleistung der Unternehmen könne auf 30% (statt 50%) der Projektkosten begrenzt und der Cash-Beitrag im Einzelfall erlassen werden.
Wenn im Projekt zusätzliche externe Beratungsleistungen für risikoreichere radikale Innovationsvorhaben nötig sind, könne die Eigenleistung auf 20% der Projektkosten begrenzt werden.
In diesem Rahmen könnten in den Jahren 2021 bis 2022 wohl 475 Projekte unterstützt werden, meint Innosuisse. Weitere 300 bis 350 Projekte sollen nach den üblichen Kriterien finanziert werden. Es könne davon ausgegangen werden, dass mehr als die Hälfte aller 2021 und 2022 von Innosuisse geförderten Projekte von den erleichterten Bedingungen profitieren können, heisst es in der Mitteilung weiter.

Zusatzkosten von gut 60 Millionen Franken

Im Vergleich zur "normalen" Förderung würden für diese Projekte voraussichtliche Zusatzkosten von rund 63 Millionen Franken entstehen. Das Gesamtfördervolumen für diese Projekte betrage 226 Millionen Franken.
Das Impulsprogramm werde mit der vom Parlament beschlossenen Aufstockung des Zahlungsrahmens Innosuisse 2021-2024 finanziert. Darüber hinaus seien keine Zusatzmittel erforderlich.

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