Business Continuity: Mögen hätten wir schon wollen...

11. April 2007, 16:32
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...aber können haben wir uns noch nicht getraut.

...aber können haben wir uns noch nicht getraut.
Karl Valentin selig möge uns die Verunstaltung seines wunderschönen Ausspruchs "Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut!" verzeihen. Aber dass IT-Abteilungen sowohl von grossen als auch von kleinen Unternehmen gerne eine saubere Strategie für Business-Continuity und Availability (BC & A) aufsetzen würden, aber manche noch etwas Mühe mit der Umsetzung dieses Anliegens haben, scheint das Hauptfazit einer von HP in Auftrag gegebenen Studie zu sein.
Für die Studie wurden weltweit 564 IT-Entscheidungsträger befragt, etwa je zur Hälfte aus Grossunternehmen und mittelgrossen Unternehmen (ab hundert bis tausend Mitarbeiter).
BC & A dreht sich um den einerseits möglichst unterbrechungsfreien Routinebetrieb von IT-Infrastrukturen und andererseits um eine möglichst schnelle Bereitstellung von Ersatzinfrastrukturen und die möglichst vollständige Wiederherstellung von Daten im Fall eines grösseren Problems oder einer Katastrophe.
Vor allem Business Continuity ist für viele ein grosses Thema, das man aber noch nicht völlig in den Griff bekommen hat. Gemäss der Studie haben 18 Prozent der grossen und 31 Prozent der kleinen Unternehmen noch kein fixes Konzept für Business Continuity ausgearbeitet.
Insgesamt wollen gemäss der Studie sogar neun von zehn der Befragten vor allem für Backup und Recovery, Sicherheit sowie für verbessertes IT Service Management mehr finanzielle Mittel bereitstellen – ein Ergebnis das den Auftraggeber HP als Anbieter solcher schönen Dinge sicher freuen wird. Ebenso wie die Aussage, dass 74 Prozent der Befragten an der Zusammenarbeit mit einem Hersteller interessiert seien, der Business-Continuity-and-Availability-Lösungen umfassend abdecken könne.
Auf der Agenda der IT-Entscheider, so die Studie weiter stünden momentan auch Lösungen, die nach einem Katastrophenfall die Weiterführung des IT-Betriebs sicherstellen. Dabei hätten die Unternehmen ihre Business-Continuity-Strategie tendenziell geändert haben: Statt einem reaktiven Ansatz steht jetzt die langfristige Planung im Vordergrund.
Dies aber auch umzusetzen, fällt aber vielen IT-Abteilungen noch schwer. Die genannten Hinderungsgründe und Probleme sind zum Beispiel fehlende Einigkeit hinsichtlich der technologischen Lösung (55 Prozent der Befragten), mangelnde Zeit für die Implementierung (49 Prozent) oder nicht vorhandene Erfahrung im eigenen Haus (59 Prozent).
Auch hierzulande glaubt Robert Wigger, Business Unit Manager der StorageWorks Division bei HP Schweiz, eine verstärkte Nachfrage feststellen zu können: "In der Schweiz ist das Thema Business Continuity eines der Topthemen in Grossunternehmen und zunehmend auch bei KMU-Kunden", so Wigger. "Das Ziel ist, ein Gleichgewicht zwischen Ausfallrisiken und IT-Kosten herzustellen." (Hans Jörg Maron)

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