Business-Software für die Kleinsten

4. November 2014, 16:48
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Die Software GetButik ist nach sieben Jahren Entwicklung für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Das Unternehmen bietet sowohl Webshops als auch eine Kassen-App.

Die Software GetButik ist nach sieben Jahren Entwicklung für die breite Öffentlichkeit zugänglich. Das Unternehmen bietet sowohl Webshops als auch eine Kassen-App.
2007 suchte Fabio Dubler für seinen Möbel-Shop Bogen 33 in Zürich eine geeignete Business-Software. Da er nichts fand, das sowohl die wichtigen Betriebsabläufe als auch Webshop und Kasse vereinen sollte, beschloss er, zusammen mit dem Wirtschaftsinformatiker Matthias Linherr das Unternehmen Dublin IT zu gründen und eine eigene Software zu entwickeln. Diese soll den Bedürfnissen eines Ladenbesitzers gerecht werden. Sieben Jahren haben sie daran gearbeitet - Mitte Oktober hat das junge Unternehmen die Business-Lösung unter dem Namen GetButik lanciert.
Den Machern der Shoplösung war es wichtig, sämtliche Programmteile von Grund auf neu zu programmieren, um nicht mit Einschränkungen und Problemen üblicher Open-Source-Komponenten konfrontiert zu sein. Der Webshop ist über eine API mit der Datenbank verbunden. Der Shopbetreiber kann mit einem Drittanbieter eine eigenen Onlinepräsenz konzipieren, darauf legt Dublin IT grossen Wert, sagt der Mitgründer Matthias Linherr gegenüber inside-it.ch.
Mit der Software als "single point of contact" wird es dem Shopbesitzer möglich, Prozesse des täglichen Geschäfts über eine Softwarelösung abzuwickeln. Für die Kassen-App braucht der Detailhändler aber zwingend ein iPad. Es gibt drei Preismodelle: Nur für den Verkauf online - da bezahlt der Kunde 48 Franken pro Monat. Nur für den Verkauf im physischen Laden - das kostet 68 Franken. Oder aber beides kombiniert für 98 Franken pro Monat.
Eigenfinanziert
Dublin IT konnte sich von Beginn weg selber finanzieren. Laut dem Mitgründer Linherr vor allem dank dem Bogen 33: "So konnten wir uns querfinanzieren". Heute steht das junge Unternehmen auf eigenen Beinen. Das Unternehmen zählt bereits 65 Kunden. Dazu gehört zum Beispiel der Shop des Hauseigentümerverbands, ein Geschäft, das Zubehör für Hunde und Katzen verkauft. Die Business-Software richtet sich also vor allem an Kleinstunternehmen.
Dublin IT beschäftigt heute sieben Personen, und davon sind zwei Programmierer, die anderen sind für die Kundenpflege zuständig. Zudem konnte Dublin IT bereits zwei Partnerverträge unterzeichnen. Zum einen mit Dataquest - mit dem Apple-Reseller soll die Hardware für Kunden günstiger werden. Zum anderen mit Six Payment Services - so sollen Transaktionen vereinfacht und mehr Kunden akquiriert werden. (Linda von Burg)

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