BYOD: Schweiz sowohl voraus als auch hintendrein

24. April 2012, 13:45
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"Bring your own device" (BYOD) nennt sich der Trend dazu, dass Mitarbeitende immer öfter auch eigene Geräte für berufliche Zwecke benutzen können (oder müssen).

"Bring your own device" (BYOD) nennt sich der Trend dazu, dass Mitarbeitende immer öfter auch eigene Geräte für berufliche Zwecke benutzen können (oder müssen). Das Consulting-Unternehmen Avanade hat eine internationale Studie zum Thema durchgeführt. Ein Ergebnis: Die Praxis ist bereits wesentlich weiter verbreitet, als man sich das vielleicht bewusst ist. International gesehen gaben fast neun Zehntel der befragten Unternehmen an, dass ihre Mitarbeiter persönliche Smartphones oder Tablets für berufliche Zwecke nutzen würden. Unter den Schweizer Studienteilnehmern waren es sogar schlicht alle: 100 Prozent.
Schweizer Unternehmen scheinen zudem deutlich häufiger darauf zu setzen, dass man damit neue Mitarbeiter begeistern könnte: 55 Prozent der Schweizer erklärten, dass das Thema ein fester Bestandteil ihrer Rekrutierungsstrategie sei. Insgesamt sagten dies nur ein Drittel.
Verwendet werden die persönlichen Geräte in der Schweiz vor allem zum Lesen und Schreiben von E-Mails (91 Prozent). Der Zugriff auf eigentliche Business-Applikationen wird dagegen deutlich weniger oft ermöglicht, als beispielsweise in den USA. Dort können die Angestellten bei 58 Prozent der befragten Unternehmen über persönliche Geräte auf das CRM zugreifen, in der Schweiz sind es nur 18 Prozent. Bei ERP-Lösungen sind es laut den Avanade-Zahlen 42 Prozent in den USA und 18 Prozent hierzulande, bei der Erfassung von Arbeitszeiten und Spesen 52 Prozent in den USA und 36 Prozent in der Schweiz. (hjm)

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