C64 mit Quad-Core

8. November 2011, 09:55
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Der Klassiker soll nicht sterben. Er erhält sogar ein neues "Commodore OS"

Der Klassiker soll nicht sterben. Er erhält sogar ein neues "Commodore OS".
Er ist wohl nichts mehr als eine Kuriosität für Heimcomputer-Nostalgiker, der neuste C64. Aber eben: Die Baby-Boomer-Generation, die Anfangs der 80er-Jahre meist mit einem C64 ihre ersten Computerexperimente machte, wird für nostalgische Gefühle mit zunehmendem Alter auch immer anfälliger. Jedenfalls haben Gespräche unter ihnen, auch wenn sie noch mit Cloud-Computing beginnen, die Tendenz dazu, fast unweigerlich irgendwann auch den alten "Brotkasten" zu streifen.
Für Nostalgiker, die sich nicht mit Erinnerungen zufrieden geben wollen, produziert Commodore USA, der jüngste Ur-Ur-Enkel des längst untergegangenen ursprünglichen Herstellers, seit einiger Zeit neue C64-Modelle. Während das erste Modell mit einem Atom-Prozessor noch vor allem dazu diente, alte C64-Spiele wieder aufzuwärmen, soll das neuste Modell nun aber auch ein vollwertiger PC mit modernem Innenleben sein, mit dem man auch neuste Programme verwenden kann. Der neue C64 is unter anderem mit einer Intel i7-Quad-Core-CPU, 8 GB RAM, 2-Terabyte-Harddisk, DVD-Drive, USB 3.0-, HDMI- und DVI-D-Ports sowie Slots für Flash-Karten ausgerüstet.
Windows auf dem Brotkasten
Dem Zweck, aus der Nostalgie-Maschine auch einen vollwertigen Desktop-PC zu machen, dient auch das neue "Commodore OS", das ab dem 11.11.2011 erhältlich sein soll. Auf Wunsch präsentiert das neue Commodore OS – eine speziell angepasste Linux-Variante - zwar den klassischen "Ready"-Screen des C64. Wer will, kann zusätzlich aber auch Windows installieren und vom Boot-Menu aus laut Commodore USA bequem und ohne Leistungsverlust starten. (hjm)
(Fotos: Commodore USA)

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