Cablecom als erfolgreicher Steuereintreiber

27. Februar 2008, 17:05
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Der Kabel-TV-, Internet- und Telefonieanbieter von Cablecom erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz 1,048 Milliarden Franken, was einer Steigerung von acht Prozent gegenüber 2006 entspricht.

Der Kabel-TV-, Internet- und Telefonieanbieter von Cablecom erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz 1,048 Milliarden Franken, was einer Steigerung von acht Prozent gegenüber 2006 entspricht. Stark gewachsen ist der operative Cash-Flow. Dieser wuchs von etwa 380 Millionen Franken um 18 Prozent auf fast 450 Millionen Franken. Mit Cash-Flow bezeichnet man den Geldbetrag, der vor der Bezahlung von Zinsen, Steuern und Ablieferung von Geld an die Zentrale und ohne Berücksichtigung der Abschreibungen aus dem laufenden Geschäft anfällt.
Fast die Hälfte des Umsatzes von Cablecom fällt also als Cash-Flow an, was auf eine de-fakto-Monopolstellung hindeutet. Der Preis für Kabel-TV bei Cablecom kann also auch als eine Art "Steuer" bezeichnet werden.
Cablecom konnte letztes Jahr die Zahl der Internet-Kunden um 10 % auf 455'000, diejenige der Telefoniekunden um 14 % auf 288'000 steigern.
Der Mutterkonzern von Cablecom, Liberty Global, setzte letztes Jahr neun Milliarden Dollar um, wovon 3,6 Milliarden als Cashflow hängen blieben. Unter dem Strich, also nach Zinsen, Steuern und Abschreibungen resultierte aber ein Verlust von 423 Millionen Dollar. (hc)

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