Cablecom stoppt fragwürdige Verkaufsmethoden in der Romandie

7. Januar 2005, 13:19
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Die Cablecom hat sich von einem in der Romandie mit Verkaufsaktivitäten beauftragten Drittunternehmen getrennt, berichtet "Le Matin".

Die Cablecom hat sich von einem in der Romandie mit Verkaufsaktivitäten beauftragten Drittunternehmen getrennt, berichtet "Le Matin". Der Grund für den Bruch waren die anscheinend manchmal äusserst aggressiven und fragwürdigen Praktiken, die das Unternehmen anwandte. "Wir können diese Methoden nicht unterstützen", erklärte ein Cablecom-Sprecher gegenüber "Le Matin".
Das Unternehmen hat sich offensichtlich zum teil unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zutritt zu den Wohnungen von Kunden beschafft. Die Zeitschrift schildert einen Fall im Detail: Bei einer Frau aus der Region Vevey habe sich ein Verkäufer als Techniker ausgegeben, der den Auftrag habe, ihren Cablecom-Anschluss aufzubessern. Einmal in der Wohnung führte er den für Internet-Zugang (den die Dame nicht brauchte) notwendigen Upgrade des Fernsehanschlusses durch, "mutierte" danach zum Verkäufer und überredete die in Informatik-Dingen wenig bewanderte Frau dazu, Verträge für Internet-Anschluss und -Telefonie zu unterschreiben. (hjm)

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