CeBIT Tag 2: Man spricht russisch

5. März 2009, 09:20
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Nach harzigem Start kommt doch noch Stimmung auf.

Russendisko bei Kaspersky. Doch wo ist der Wodka?
Aufatmen bei Organisatoren und Ausstellern: Nach dem flauen Beginn gestern, füllte der zweite CeBIT-Tag die Gänge mit Besuchern. Aber Quantität ist nicht gleich Qualität. "Wir hatten zwar heute mehr Kontakte, doch die Qualität war eher schlechter als gestern", bilanzierte zwar Flavio Dorizzi, Head of Business Development bei Bison Schweiz den heutigen Tag.
So vorgewarnt und noch immer skeptisch vom ernüchternden Ergebnis des Vorabends, machte ich mich am Ende des zweiten Messetages daran, der CeBIT-Stimmung auf den Zahn zu fühlen.
Welche Überraschung schon in der ersten Halle: Die Messe hatte sich auch in Sachen Party gewandelt. Dröhnenden Sound, Sushi, Hotdogs, Tequila und Bier – fast jede Halle trug dazu bei, dass unser etwas anderer IT-Konjunkturbarometer rasch auf "Schönwetter" kraxelte. Von Krise oder Depression war unter den Partygästen jedenfalls nichts zu spüren. Nimmt man die deutsche Feten-Stärke als Massstab für das derzeit am meisten gefragte Thema im IT-Markt, dann ist das mit Abstand Security. In Sachen Stimmung und Party gab es an diesem Abend nämlich nur einen Sieger: Kaspersky. Die Russendisko riss Hunderte mit, der Krim-Sekt floss in Strömen und die begehrten Häppchen waren Spitze. Im Umkreis von 30 Metern rund um den Stand war kaum ein Durchkommen. Spätestens seit heute Abend weiss ich dass CeBIT russisch ist und soviel wie "Yes, we can" und nicht "Krise" bedeutet. (Christian Bühlmann, Hannover)
(Foto: (c) by Christian Bühlmann)
(Foto: (c) by Christian Bühlmann)

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