CES: Alphabet will "Google Chauffeur"-Software für alle

10. Januar 2019, 15:53
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An der CES in Las Vegas werden derzeit etliche Neuigkeiten aus dem Bereich der Mobilität präsentiert: Uber will etwa 2023 einen fliegenden Taxiservice lancieren.

An der CES in Las Vegas werden derzeit etliche Neuigkeiten aus dem Bereich der Mobilität präsentiert: Uber will etwa 2023 einen fliegenden Taxiservice lancieren. Diverse traditionelle und auch frischgebackene Anbieter möchten die autonome Mobilität voranbringen, ja vermutlich sogar revolutionieren. Und schliesslich sollen neue Systeme dank Alexa oder Google Home die Kommunikation zwischen Mensch und Auto perfektionieren.
Dies berichtet 'CNBC' von der CES und spricht von "einer der grössten Autoshows der Welt". Eine besonders interessante Neuigkeit kommt von Alphabet: Die Google-Schwesterfirma Waymo will nämlich ihre Technologie zur autonomen Mobilität mit der Zeit auch in Privatfahrzeuge von Verbrauchern bringen.
"Es wird in nicht allzu ferner Zukunft möglich sein, zu sagen, man will einen Waymo-Chauffeur in seinem persönlichen Wagen installiert haben", sagte Firmenchef John Krafcik bei einem Auftritt am Rande der CES. Diese Software werde in der Zukunft in verschiedenen Arten von Fahrzeugen einsetzbar sein.
Soll "Google Chauffeur" das Android für autonome Autos werden?
Offenbar setzt man bei Alphabet primär auf die Software "Google Chauffeur". Die bekannten mit Audi entwickelten Modelle könnten sich primär als Testvehikel herausstellen. "Wir bauen keine Autos, wir entwickeln Fahrer", sagte Krafcik.
Auch die verschiedenen georderten Automobile verschiedener Hersteller sind wohl für den Test- und dann Taxibetrieb vorgesehen. Zunächst setze man nämlich auf Robotertaxi-Angebote.
Der Fokus auf Software unterstreicht die Beteiligung von Googles Risikokapital-Arm an Uber. Dieser investierte vor vier Jahren 260 Millionen Dollar in Uber, was Branchenbeobachter an die frühere Situation zwischen Apple und Google erinnerte: Nämlich an das Gerangel um das iPhone mit iOS und Googles Android, in dessen Rahmen sich Apple von Google betrogen fühlte.
Wer das Betriebssystem für die Autonome Mobilität entwickeln darf, dürfte kräftig am erwarteten Milliarden-Markt partizipieren. (ts/sda)

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