CES: Drohnen, Drohnen, Drohnen

4. Januar 2017, 16:40
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Die weltgrösste Messe für Unterhaltungselektronik in Las Vegas verliert immer mehr seinen Fokus.

Die weltgrösste Messe für Unterhaltungselektronik in Las Vegas verliert immer mehr seinen Fokus. Einmal mehr drängeln sich heuer Autohersteller in die ehemals reine Elektronikmesse auch wieder die Drohnen-Technologie einen Mittelpunkt bilden wird.
Wenn sich am morgigen 5. Januar die Pforten der CES öffnen, soll sich bei den Drohnen beispielsweise ein Miniaturisierungstrend zeigen. Ob sie in einer Hosentaschenversion dereinst wie das Smartphone als intelligenter Begleiter zum ständigen Begleiter werden und sogar das Selfie ersetzen werden, wie gulli.com schreibt. An der CES wird es gezeigt und Ende Jahr solle es auf den Markt kommen. Versprochen wird mehr Sicherheit, weil solche kleinen Quadcopter auf Geräusche und Bewegung reagieren und sowohl über dem Grundstück, als auch im Gebäude selbst nach Störquellen suchen, wie es in dem Bericht heisst. Das Gesamtsystem soll selbstständig lernen können, wer eine bekannte und wer eine unbekannte Person, was ein Einbruchsgeräusch und was nur die Stadtreinigung ist. Per Smartphone wird der Eigentümer informiert, der per Videostream das Geschehen live mitverfolgen kann. Solche Minidrohnen sollen übrigens ohne die Nutzung von GPS-Daten funktionieren.
Neue Drohnenmodelle will auch YI Technologies vorstellen. Für den Consumer-Markt ist hier die Kameratechnik weiterentwickelt worden. Sie soll den 4K Auflösungsstandard erfüllen und verspricht Action-Fans 60 Bildern pro Sekunde. Die Kameradrohne hat drei faltbare Rotoren, ist in Leichtbauweise ausgeführt, soll ein Tempo von bis zu 120 Kilometer pro Stunde erreichen und 120 Minuten lang Aufnahme speichern können. Gesteuert wird sie übrigens nur über eine App und auf eine gesonderte Fernbedienung ist verzichtet worden. Sensoren und ein Radarsystem mit Laserscanner sollen zudem für die Sicherheit der Drohne während des Fluges sorgen.
Schliesslich sei auch noch auf Weiterentwicklungen vom chinesischen Drohnenhersteller DJI verwiesen, der an der Wüstenmesse unter anderem mit einem besonders hellen Monitor und einer neuer Steuerungs-App trumpfen will. Versprochen wird etwa mit einem Crystalsky-Monitor das Steuern von Drohnen im Sonnenlicht zu erleichtern. Zudem vereinfache die Ground Station Pro genannten kostenlose App das Programmieren komplexer Flugrouten, indem nun eine Funktion verfügbar sind, die die Eingabe von bis zu 99 Wegpunkte erlauben soll. Die App sei mit den meisten DJI-Drohnen und mit Zenmuse-Kameras kompatibel, heisst es in einer Mitteilung. Als besondere Attraktion wird übrigens auch bei den Kleinfliegern eine Sonderedition an der CES gezeigt. Die rote Phantom-4-Drohne soll ans chinesische Neujahr erinnern und ab dem 23. Januar für rund 1200 Dollar zu haben sein. (vri)

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