Check Point schnappt sich Sourcefire ("Snort")

6. Oktober 2005 um 16:17
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Der Security-Software-Hersteller Check Point will das US-Unternehmen Sourcefire übernehmen.

Der Security-Software-Hersteller Check Point will das US-Unternehmen Sourcefire übernehmen. Sourcefire ist die Firma, welche die Entwicklung des recht bekannten Open-Source-Intrusion-Prevention-Systems "Snort" beaufsichtigt und bietet selber darauf aufbauende Produkte und Services an. Der Deal soll, wenn er von den Aufsichtsbehörden bewilligt wird, Anfang 2006 über die Bühne gehen.
Auf den ersten Blick erstaunt die Summe von 225 Millionen Dollar, die Check Point für ein Open Source-Unternehmen bezahlen will. Sourcefire gehört aber gemäss Check Point zu den am raschesten wachsenden Firmen im Security-Bereich. Zu den Kunden für seine Produkte "Intrusion Sensor", "Real-time Network Awareness (RNA)", und "Defense Center" zählen 23 der 100 grössten Unternehmen der Welt sowie die US-Army und viele Behörden.
Martin Roesch, der heutige CEO, von Sourcefire, stellte Snort 1998 unter die GPL. In der Folge gelang es Snort, eine grosse und aktive Entwicklergemeinde hinter sich zu versammeln. Wie Roesch nun anlässlich der Ankündigung der Übernahme erklärte, soll Snort auch weiterhin ein klassisches Open-Source-Projekt bleiben. Die Engine werde weiterhin unter der GPL entwickelt und verteilt und Snort werde für Endanwender gratis bleiben. (hjm)

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