Chef an Softies: "Fürchtet Euch nicht"

25. Februar 2008, 14:02
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Die geplante Übernahme von Yahoo durch Microsoft hat unter dem Fussvolk hüben wie drüben Befürchtungen geweckt.

Die geplante Übernahme von Yahoo durch Microsoft hat unter dem Fussvolk hüben wie drüben Befürchtungen geweckt. Man befürchtet Stellenabbau und nicht zu Unrecht machen sich "Softies" Gedanken zum Überleben des "Live.com"-Markennamens. Ausserdem entwickelt man bei Yahoo sehr viel auf Linux-Plattformen.
Nun versucht Kevin Johnson, im Range eines "President" für die Divison "Plattforms and Services" verantwortlich, die Gemüter zu beruhigen. In einem internen Memo, das (natürlich) seinen Weg in die US-Presse fand, schreibt er, es gebe natürlich Überlappungen zwischen Microsoft und Yahoo, doch gebe es auch genügend offene Stellen innerhalb von Microsoft.
Doch bezüglich der Markennamen sieht es nicht so gut aus für "Live.com". Yahoo habe einen sehr starken Brand im Consumer-Geschäft und man werde deshalb vorwiegend auf diesen für die kommenden (falls sie kommen) gemeinsamen Produkte und Services setzen, schreibt Johnson. In der Frage der Plattformen (Windows oder Linux) versprach Johnson, man werde "pragmatisch" entscheiden. (hc)

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