China setzt die Mass­stäbe im Super­computing

17. November 2015, 16:26
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Vier der Top-500 Hochleistungsrechner stehen in der Schweiz.

Vier der Top-500 Hochleistungsrechner stehen in der Schweiz.
Pünktlich zur 27. "International Conference for High Performance Computing, Networking, Storage and Analysis" vorgelegt worden. Die Liste der Top-500-Hochleistungsrechner wird einmal mehr angeführt von dem chinesischen Rechner "Tianhe-2", der mit 33,86 Billiarden von Kalkulationen in der Sekunde (Petaflops) arbeitet. Damit ist er fast doppelt so leistungsstark wie der "Titan", der 17,59 Petaflops aufweist, vom Hersteller Cray kommt, in den USA steht und den zweiten Rang belegt. Und zwar knapp gefolgt von der ebenfalls in Amerika beheimateten IBM-Maschine "Sequoia" mit 17,17 Petaflops auf dem dritten Platz.
Das in Lugano beheimatete Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) steht mit dem "Piz Daint" genannten Superrechner mit 6,27 Petaflops bereits auf Platz sieben. – Übrigens werden in Lugano mit dem "Piz Dora", dem "Piz Kesch" und dem "Tödi" vier der unter die Top-500 gezählten Mammutrechner der Schweiz betrieben. Der "Euler 2" läuft an der ETH Zürich.
Neu haben es auf die zehn vordersten Ränge zwei Anlagen geschafft: Der "Trinity" vom ebenfalls vom Hersteller Cray landete mit 8,1 Petaflops auf Platz sechs und wird am Los Alamos National Laboratory in New Mexico mit den Sandia National Laboratories des amerikanischen Energieministeriums betrieben. Ausserdem hat es der "Hazel Hen" mit 5,6 Petaflops in die Liste geschafft, dessen Maschinen auch von Cray kommen und der an der deutschen Universität Stuttgart im Einsatz steht.
Erstaunlich ist beim diesjährigen Ranking, dass es China allein im letzten halben Jahr geschafft hat, seine Supercomputer-Flotte in der Liste von 37 auf 109 zu erhöhen. In der gleichen Zeit schrumpfte die Anzahl an Supercomputern in Europa von 141 auf 108 und ging auch in den USA von 231 auf 200 zurück, womit dort diesmal die geringste Anzahl an Hochleistungsmaschinen seit 1997 gezählt wurde. (vri)

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