China wirft Microsoft Verstoss gegen Anti-Monopol-Gesetze vor

1. September 2014, 05:52
  • international
  • china
  • microsoft
image

Die chinesischen Behörden haben Microsoft in ihrer laufenden Kartell-Untersuchung eine Frist gesetzt.

Die chinesischen Behörden haben Microsoft in ihrer laufenden Kartell-Untersuchung eine Frist gesetzt. Der US-Konzern habe 20 Tage lang Zeit, auf Fragen zu seinem Betriebssystem Windows und dem Bürosoftware-Pakets Office zu antworten, teilten die Wettbewerbshüter am Montag mit.
Microsoft erklärte, der Konzern halte chinesisches Recht ein und werde sich den Fragen und Bedenken der Behörde stellen. Die Kartellwächter werfen Microsoft vor, gegen Anti-Monopol-Gesetze zu verstossen. Es gebe Probleme mit der Kompatibilität, Bündelung und Dokumentierung bei Windows und Office.
Im Zentrum der Untersuchung stehen der Internetbrowser Explorer und der Media Player, mit dem Bilder, Video- und Audiodateien abgespielt werden können. Beide werden oft im Paket mit Windows und Office angeboten. Microsoft-Chef Satya Nadella hatte vergangene Woche angekündigt, im September nach China zu reisen.
Chinas Kartellbehörden haben derzeit mindestens 30 ausländische Unternehmen wegen mutmasslicher Verstösse gegen das Gesetz im Visier. (sda/mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Datenschützer äussern harsche Kritik an Cloud-Entscheiden von Behörden

Die Konferenz der schweizerischen Datenschutzbeauftragten (Privatim) fordert: Kein Freipass für Microsoft 365.

publiziert am 30.9.2022
image

Vor 39 Jahren: Word 1.0 für MS-DOS erscheint

Im September 1983 brachte das Hause Redmond seine Textverarbeitungs-Software für das Microsoft Disk Operating System, kurz MS-DOS, auf den Markt.

publiziert am 30.9.2022
image

USA gegen Russland: Wahl um ITU-Präsidium ist entschieden

Die International Telecommunications Union (ITU) der UNO wird neu von einer Amerikanerin geleitet. Doreen Bogdan-Martin setzte sich gegen einen Russen durch.

publiziert am 29.9.2022
image

Ransomware-Banden kaufen Erstzugänge extern ein

Für nur gerade 10 Dollar können sich Cyberkriminelle auf Darkweb-Flohmärkten Zugänge zu Systemen kaufen. Damit können sie dann Schlimmes anrichten.

publiziert am 29.9.2022