Chip-Razzia in Taiwan

4. Januar 2005, 15:29
  • international
  • chips
  • amd
image

Wurden defekte AMD-Chips von einer Drittfirma neu markiert und ausgeliefert?

Am letzten Freitag hat die taiwanische Polizei auf dem Gelände einer Firma in Süd-Taiwan eine Razzia durchgeführt und 60'000 AMD-Chips konfisziert, wie "Digitimes" berichtet. Die Aktion wurde anscheinend aufgrund von Tips von AMD Taiwan durchgeführt.
Bei den konfiszierten Chips handelt es sich um bei Tests nach der Produktion ausgesonderte, und als defekt markierte Chips, die eigentlich zerstört werden sollten. Diese gelangten auf unklaren Wegen zur Firma Hao Hwa Technology, die sie – so der Verdacht – ummarkieren und nach Europa und China ausliefern wollte.
Unklar ist, ob und wie viele solcher Chips bereits auf den Markt gelangt sind. Eine lokale Zeitung hat gemäss "Digitimes" berichtet, dass bereits eine Million dieser Chips nach Deutschland und China geliefert seien. Dieses gerücht wurde aber bisher weder von AMD noch von der Polizei bestätigt. (hjm)

Loading

Mehr zum Thema

image

Deutsche Telekom wird T-Systems nicht los

Die Verhandlungen zum Verkauf der IT-Dienstleistungssparte sind laut einem Medienbericht gescheitert.

publiziert am 22.9.2022
image

RZ-Ausfälle kosten schnell mal mehr als 1 Million Dollar

Eine internationale Studie zeigt, dass die Betreiber auch im nachhaltigen Umgang mit Strom und Wasser noch Verbesserungs­potenzial aufweisen.

publiziert am 22.9.2022
image

Nach Angriff warnt Revolut vor Phishing-Kampagne

Bei einem Cyberangriff auf das Fintech-Unternehmen sollen sich Hacker Zugang zu zehntausenden Kundendaten verschafft haben. Revolut bestätigt den Abfluss von Daten.

publiziert am 22.9.2022
image

Abermals steht der Verkauf von DXC im Raum

Das Verkaufsgerücht ist aufgekommen, nachdem der IT-Dienstleister eine Investorenpräsentation Anfang des Monats abrupt abgebrochen hatte.

publiziert am 22.9.2022