Chipdesigner ARM legt mächtig zu

31. Januar 2012, 14:28
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Die britische ARM Holdings plc produziert zwar selbst keine Chips, profitiert aber als Designschmiede für Hersteller wie Qualcomm vom anhaltenden Boom bei Smartphones und anderen Geräten mit den sogenannten ARM-Prozessoren.

Die britische ARM Holdings plc produziert zwar selbst keine Chips, profitiert aber als Designschmiede für Hersteller wie Qualcomm vom anhaltenden Boom bei Smartphones und anderen Geräten mit den sogenannten ARM-Prozessoren. Dazu gehört nicht nur eine wachsende Zahl von mobilen Rechnern einschliesslich Tablet-PCs, sondern auch immer mehr Fernseher und Haushaltsgeräte und in Zukunft vielleicht auch Server.
Im CE-Bereich sei der Chip-Absatz im vierten und letzten Quartal 2011 um 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr nach oben gegangen, bei Prozessoren für Mobiltelefone und mobile Computer immerhin noch um 10 Prozent, berichtet das britische Unternehmen, das sein Geld hauptsächlich mit Lizenzeinnahmen verdient.
Im vierten Quartal hat ARM den Umsatz um rund ein Fünftel auf 137,8 Millionen Pfund bezihungsweise knapp 200 Millionen Schweizer Franken um gesteigert. Der Gewinn vor Steuern ist mit 50 Millionen Pfund um 35 Prozent höher ausgefallen als ein Jahr zuvor. Dem neuen Jahr 2012 sieht das Unternehmen aus Cambridge aufgrund von einmalig hohen Auftragsbeständen trotz der unsicheren Weltkonjunktur mit vorsichtigem Optimismus entgegen. Genährt wird dieser unter anderem auch dadurch, dass Microsoft das neue Betriebssystem Windows 8 auch für Geräte mit ARM-Prozessoren öffnen will, was besonders mit Blick auf den Tablet-PC-Markt interessant sein dürfte. (kh)

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