Ciena sticht NSN im Rennen um Nortel-Sparte aus

23. November 2009 um 10:40
  • telco
  • glasfaser
image

Der amerikanische Netzwerkspezialist Ciena geht als Sieger aus der am Wochenende beendeten Auktion von Nortels Sparte für optische Netzwerke und Carrier-Ethernetlösungen hervor.

Der amerikanische Netzwerkspezialist Ciena geht als Sieger aus der am Wochenende beendeten Auktion von Nortels Sparte für optische Netzwerke und Carrier-Ethernetlösungen hervor. Wie die Nachrichtenagentur 'Reuters' berichtet, beträgt das erfolgreiche Gebot von Ciena 769 Millionen US-Dollar.
Das Telekommunikations-Joint-Venture Nokia Siemens Networks (NSN) ist damit bereits zum zweiten Mal bei Geboten für Geschäftsteile von Nortel Networks unterlegen. Am Freitag wurde bekannt, dass NSN zusammen mit dem Finanzinvestor One Equity Partners ein Gebot für den nun an Ciena verkauften Glasfasernetz-Bereich abgab. Wie NSN in einer Mitteilung schreibt, hätte sich ein höheres Gebot finanziell jedoch nicht gerechtfertigt. Bereits Ende Juli war NSN mit dem Versuch gescheitert, die Mobilfunksparte des insolventen kanadischen Telekomausrüsters Nortel zu übernehmen. Damals erhielt die schwedische Ericsson den Zuschlag mit einem Gebot von 1,13 Milliarden US-Dollar. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Swisscom verklagt Sunrise auf 90 Millionen Franken Schadenersatz

UPC hatte erklärt, für sein Mobile-Angebot zu Swisscom zu wechseln, was mit der Übernahme von Sunrise aber hinfällig wurde. Swisscom macht deshalb eine Vertragsverletzung geltend.

publiziert am 21.2.2024
image

Bundesrat will bei Strommangel gewisse Webseiten sperren

Es geht vor allem um Medien-Sites, die viel Traffic verursachen.

publiziert am 21.2.2024 1
image

Vor 35 Jahren: Der erste moderne GPS-Satellit startet

Das ursprünglich vom US-Militär gestartete GPS-Projekt durchdringt heute unser Leben.

publiziert am 16.2.2024 2
image

Schweizer Telcos gegen Katastrophen-Schutz­mass­nahmen fürs Mobilnetz

Der Bundesrat will, dass Batterien und Generatoren angeschafft werden, um Antennen bei einem Strom-Blackout 72 Stunden lang in Betrieb zu halten. Das ist der Branche zu teuer.

publiziert am 16.2.2024 1