CIO verlässt das Kinderspital Zürich

15. April 2020, 11:29
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Nach rund 10 Jahren verlässt der IT-Leiter Adrian Kobler das Kispi Zürich. Die Stelle ist ausgeschrieben.

Das Universitäts-Kinderspital Zürich (Kispi) sucht eine neue IT-Leitung. Der oder die neue CIO wird ein Team von rund 30 IT-Mitarbeitenden verantworten.
Seit knapp zehn Jahren ist die CIO-Position mit Adrian Kobler besetzt. Er werde das Kinderspital spätestens auf Ende September 2020 verlassen, schreibt Kispi-CEO Markus Malagoli auf Anfrage von inside-it.ch. Die Stelle ist nun ausgeschrieben. Abhängig von der Nachfolgebesetzung und den organisatorischen Vorkehrungen, so Malagoli, sei es auch möglich, dass Kobler das Spital schon früher verlasse.
Die CIO-Rolle ist organisatorisch direkt dem CEO unterstellt. Zu den Kernaufgaben des Kispi-CIO gehören die Weiterentwicklung und Umsetzung der IT- und Digitalisierungsstrategie. Dazu gehören das Definieren und Durchsetzen von Soft- und Hardware-Standards. Hinzu kommt die konzeptionelle Mitarbeit am Neubau des Kinderspitals, wie aus der Stellenbeschreibung hervorgeht.
Daneben werden sich kurz- und mittelfristig Fragestellungen und Aufgaben im Zusammenhang mit dem Neubau des Kinderspitals ergeben, fügt der CEO an. Auch die Einführung eines neuen Klinikinformations- und Identity-Access-Management-Systems stehe auf der Agenda.
Entsprechend sucht das Kispi nach einer ICT-Fachkraft mit abgeschlossenem Informatikstudium sowie einer betriebswirtschaftlichen Zusatzausbildung. Gefragt sind mehrjährige Erfahrung in der Leitung einer IT-Abteilung in einem grösseren Unternehmen sowie die Führung komplexer Informatik-Projekte. Ebenfalls vom Kispi gewünscht sind Erfahrung mit Data Science, IT-Security sowie im Prozessmanagement. 

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