CIOs haben Windows 7 lieber als Vista

7. Oktober 2009, 10:14
  • workplace
  • unternehmen
  • cio
image

Die Hälfte der deutschen IT-Verantwortlichen hat noch keinen Zeitplan für den allfälligen Umstieg auf Windows 7.

Die Hälfte der deutschen IT-Verantwortlichen hat noch keinen Zeitplan für den allfälligen Umstieg auf Windows 7.
Die deutsche Fachzeitschrift 'ComputerWoche' hat 350 IT-Entscheider zu ihren Plänen bezüglich dem PC-Betriebssystem Windows 7 befragt. Erstaunlich viele, nämlich etwas über neun Prozent der befragten CIOs gaben an, sie wollten Windows 7 "umgehend" in ihrem Betrieb einführen.
Und immerhin ebenfalls knapp neun Prozent wollen dies innerhalb der nächsten sechs Monate tun. 15 Prozent planen die Migration auf das neue Betriebssystem aus Redmond innert der nächsten 12 Monate und knapp 13 Prozent innert der nächsten zwei Jahre. Fast die Hälfte der Befragten haben also den Umstieg auf Windows 7 fest eingeplant. Damit zeichnet sich schon jetzt klar ab, dass Windows 7 wesentlich erfolgreicher sein wird, als das aktuelle, ungeliebte Windows Vista, das vor knapp drei Jahren mit ebensoviel Getöse wie Verspätung lanciert wurde. Denn nur ein Fünftel der von 'Computerwoche' befragten deutschen Firmen setzen heute Windows Vista ein, während drei Viertel (74,35 %) ihre PC-Flotten immer noch unter Windows XP fahren.
Die andere Hälfte (49,4 %) der befragten Informatik-Verantwortlichen haben sich entweder noch nicht mit der Frage befasst oder noch keinen Entscheid getroffen. Sie gaben an, noch keinen Zeitplan für die Migration auf Windows 7 aufgestellt zu haben. Nur fünf Prozent der deutschen CIOs sagen klar, sie wollten ihre PCs sicher nicht auf das neue Betriebssystem von Microsoft migrieren.
PC-Betriebsystem "nicht strategisch"
Wie so oft gibt es einen ziemlich weiten Graben zwischen der Kommunikation des Anbieters, in diesem Fall Microsoft, und der wirklichen Welt der Unternehmen. Nur 17 Prozent der von 'Computerwoche' befragten IT-Leiter versprechen sich von Windows 7 eine erhöhte Produktivität und nur bei einem Viertel der Unternehmen ist das Client-Betriebssystem Bestandteil der IT-Strategie. Knapp die Hälfte der Informatik-Chefs geht die OS-Frage pragmatisch an: Man migriert, wenn neue Anwendungen oder neue PCs eingeführt werden. (Christoph Hugenschmidt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Stefan Arn will kürzertreten

Einer der prägenden IT-Leute der UBS gibt sein Amt ab, wie 'Finews' berichtet.

publiziert am 19.5.2022
image

Microsoft zieht Windows 10 nach und nach den Stecker

Für gewisse nicht aktualisierte Versionen wird es bald keine Security-Updates mehr geben. Das Gleiche gilt für Windows-Server ab August. Weitere Produkte folgen bald.

publiziert am 18.5.2022
image

PC-Markt: Die Lieferprobleme halten an

Der westeuropäische PC-Markt liegt trotz leichtem Rückgang über Vor-Pandemie-Niveau. Lieferengpässe und geopolitische Spannungen bremsen den Absatz.

publiziert am 18.5.2022
image

Servicenow bietet 3 neue Dienste an

Mit den neuen Anwendungen sollen Unternehmen für die digitale Zukunft gerüstet werden. Zudem sollen die Services auch den Behörden schmackhaft gemacht werden.

publiziert am 11.5.2022