CIOs sollten Mac-freundlicher werden

28. Oktober 2011, 10:29
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Forrester: Angestellte bringen öfter eigene Geräte zur Arbeit mit. IT-Abteilungen sollten sich anpassen, um nicht "überrannt" zu werden.

Forrester: Angestellte bringen öfter eigene Geräte zur Arbeit mit. IT-Abteilungen sollten sich anpassen, um nicht "überrannt" zu werden.
In vielen Firmen bringen Angestellte öfter eigene Apple-Computer mit in die Firma, um damit zu arbeiten. Die IT-Abteilungen sollten sich entsprechend anpassen und die bisher verbreiteten "Apple-Verbote" aufheben, so Analyst David Johnson vom Beratungshaus Forrester in einer diese Woche veröffentlichten Untersuchung.
Forrester befragte 590 IT-Verantwortliche von grösseren Firmen weltweit. Über ein Fünftel von ihnen hat eine signifikante Zunahme von Apple-Computern festgestellt, die Angestellte in ihre Firma "einschleppen". Apple ist bei firmeninternen IT-Abteilungen oft unbeliebt, da sie durch Standardisierung den Aufwand für die Betreuung der PCs und Notebooks einschränken wollen.
So erlauben 41 Prozent der befragten Unternehmen keinerlei Zugang zu Unternehmensressourcen von Apple-Geräten aus. 32 Prozent der Unternehmen lassen aber auch private Windows-Geräte nicht ins Firmennetz. Und nur eine der 590 Firmen bietet den Angestellten optional auch einen Apple-Computer als Firmen-PC an, andere unterstützen die Angestellten aber wenigstens, wenn sie einen Mac kaufen wollen.
Zwar ist klar, dass die Integration von Macs in eine Firmen-IT-Umgebung gewisse Zusatzaufwände verursachen kann, doch könnte sie auch die Produktivität steigern. Es gebe eine Korrelation zwischen der Performance einer innovativen und produktiven Firma und der Freiheit bei der Wahl seines persönlichen Computers, glaubt der Analyst.
So sollen IT-Abteilungen heute Macs erlauben und den Support allenfalls an eine "Selbsthilfe-Gruppe" der Mac-Community delegieren. Informatik-Verantwortliche, die Mac-freundlichen Anwendern im Wege stehen, laufen Gefahr "überrannt zu werden", so Johnson. (hc)

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