CIOs stehen auf verlorenem Posten bei Big Data

19. November 2014, 14:29
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Schweizer IT-Entscheider glauben, dass das eigene Unternehmen in Daten ertrinkt.

Schweizer IT-Entscheider glauben, dass das eigene Unternehmen in Daten ertrinkt.
Können Unternehmen die eigenen Daten richtig verwerten? Dieser Frage ging das Forschungsinstitut Vanson Bourne im Auftrag von Hitachi Data Systems nach. Im Oktober 2014 wurden 50 CIOs und IT-Entscheider in Unternehmen mit über 1'000 Mitarbeitenden befragt.
Das Bild ist eher düster: Die Hälfte der Schweizer CIO können die Daten des eigenen Unternehmens nicht so verwenden, wie sie es gern hätten. 76 Prozent der IT-Verantwortlichen wünschen sich mehr Investitionen ihres Unternehmens in Big Data Analytics, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie daraus weitere Wachstumspotenziale erschlossen werden können. Die überwiegende Mehrheit der befragten IT-Verantwortlichen (94 Prozent) hat den Eindruck, dass ihr Unternehmen derzeit in Daten zu ertrinken droht.
Ein Problem, das diese Umfrage aufzeigt, ist das firmeninterne Know-how: Knapp die Hälfte (44 Prozent) der Befragten glauben nicht, dass die Verantwortlichen über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, um aus BI die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Hitachi Data Systems appelliert deshalb an die Zusammenarbeit. Es sei dringend nötig, dass IT-Verantwortliche und Führungskräfte zusammenspannen, um IT-Strategien zu entwickeln, die dann (im besten Fall) Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärken und Wachstum ermöglichen. (lvb)

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