Cisco bringt das RZ-Management in die Cloud

22. September 2017, 14:37
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Mit Intersight kündigt Cisco eine Cloud-basierte Management-Plattform für die UCS-Server-Familie und für die hyperkonvergenten HyperFlex-Systeme an.

Mit Intersight kündigt Cisco eine Cloud-basierte Management-Plattform für die UCS-Server-Familie und für die hyperkonvergenten HyperFlex-Systeme an. Bei der Automatisierungs- und Management-Plattform handle es sich um "eine Revolution im System-Management", schreibt Satinder Sethi, Vice President Data Center Solutions Engineering & UCS Product Management, in einem Blogeintrag.
Seit dem Release der UCS-Systeme vor acht Jahren habe sich viel verändert. Cisco-Kunden würden sich in einem immer komplexeren Umfeld bewegen. Gleichzeitig aber hätten die Tools, die für die Verwaltung von Infrastruktur zur Verfügung stehen, nicht mit der Entwicklung Schritt gehalten. Cisco will nun die "Power der Cloud" nutzen, um dies zu ändern. Maschine Learning und Analytics sollen helfen, die Infrastruktur zu verwalten und zu optimieren. Cisco Intersight soll ab dem vierten Quartal 2017 allgemein verfügbar sein.
Management zentral in der Cloud
Die Intersight-Managementplattform sei in die UCS-Management-Software integriert. Alle bekannten Funktionen der bestehenden Tools würden über Intersight bereitgestellt, heisst es weiter. Informationen zu den Funktionen der einzelnen Elementen – Server, Vernetzung, Storage – sind zentral und in der Cloud verfügbar.
Insights könne in Form einer Public Cloud von Cisco gehostet werden, könne aber auch in einem Private-Cloud-Modell beim Kunden oder einem Provider betrieben werden. Unter anderem vereinfache Intersight den Software-Upgrade-Prozess oder die Erweiterung der Infrastruktur. Ausserdem ermögliche die Lösung eine schnelle und kontinuierliche Überprüfung der Konfigurationen.
Cisco teilt ferner mit, dass man plane, die Daten, der mit Intersight verbundenen Geräte, zu analysieren. Mit Hilfe von Machine Learning soll das System, basierend auf den Informationen von tausenden von Kundenumgebungen, weiter entwickelt und optimiert werden. Der Netzwerkgigant betont, dass es rein um die Geräte-Daten, nicht um Business- oder Kundendaten gehe. (kjo)

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