Cisco macht aus Spark eine All-in-One-Lösung

25. Januar 2017, 12:32
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Das Collaboration-Tool Cisco Spark bietet eine Plattform für Meetings, inklusive Collaboration Suite, App und Hardware.

Das Collaboration-Tool Cisco Spark bietet eine Plattform für Meetings, inklusive Collaboration Suite, App und Hardware.
Cisco hat eine komplett neue Version des Collaborations-Tools Spark vorgestellt. Cisco Spark beinhaltet die Cloud-basierte Collaboration Suite inklusive Chat-, Konferenz-, Video- und Telefoniefunktionen sowie die Hardware. Das All-in-One-System soll die bisherige ablösen und über die Cloud will der Hersteller alle benötigten Dienste bereitstellen.
Das Spark Board im Zentrum
Eine wichtige Neuerung ist laut Cisco das Spark Board. Dabei handelt es sich um ein 55- oder 70-Zoll grosses Whiteboard, in dem neben einem Rechner auch HD-Kameras sowie Mikrofone und Lautsprecher stecken. Das Board besitzt laut Mitteilung alle Funktionen für Videokonferenzen, das Teilen von Inhalten, für Präsentationen und Whiteboarding.
Das Board sei innert wenigen Minuten installiert und Cisco verspricht minimale Verkabelung. Über eine drahtlose Verbindung, Cisco nennt sie Spark Proximity, können Mobilgeräte mit dem Spark verbunden werden. Dafür ist eine App nötig. Dafür werden vom Board die anderen Geräte automatisch erkannt. Nutzer müssen sich also nicht manuell anmelden, wenn sie die Funktion aktiviert lassen. Desktop-Geräte können manuell mit dem System verbunden werden. Auch die Whiteboarding-Funktionen stehen innerhalb der App zur Verfügung und können gleichzeitig von mehreren Teilnehmern verwendet werden. Inhalte auf dem Board werden automatisch gespeichert.
Meeting im Spark Space
Cisco Spark integriert Tools wie Chat, Video, Telefonie und Content Sharing in einer Anwendung. Diese sei unabhängig von Gerät und Betriebssystem verfügbar. Ausserdem lasse sich die Anwendung über offene Programmierschnittstellen (APIs) erweitern und anpassen. Zu Dropbox, Google Drive, OneDrive, Salesforce Alerts, Twitter und ServiceNow beispielsweise stellt Cisco bereits Schnittstellen zur Verfügung. Damit solle sich Spark einfach in bestehende Prozesse integrieren lassen, so die Mitteilung.
In einem virtuellen Arbeitsraum, dem Spark Space, lassen sich Meetings innerhalb der App mit einem Klick starten, schreibt das Unternehmen. Während des Meetings werden die Namen der Teilnehmer angezeigt und es stehen verschiedene Funktionen wie Stumm- oder Lautschalten zur Verfügung. Auch WebEx-Konferenzen sollen innerhalb von Cisco Spark aufgesetzt werden können.
Die neuen Funktionen von Cisco Spark sind ab sofort verfügbar, die WebEx-Integration ab März 2017. Das 55-Zoll grosse Board lässt sich laut Mitteilung ab sofort über Cisco-Partner bestellen und wird voraussichtlich ab März 2017 ausgeliefert. Die grössere Version soll noch in diesem Jahr verfügbar werden. In einem SaaS-Modell kostet Cisco Spark monatlich 200 Dollar, inklusive Cloud Service, Help Desk und Upgrades. Das kleinere Board gibt es für 5000 Dollar, einen Preis für die 70-Zoll-Variante nennt der Hersteller nicht. (kjo)

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