Cisco prognostiziert Versiebenfachung des mobilen Datenvolumens

27. Februar 2017, 13:50
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Im elften Jährlichen Cisco Visual Networking Index wird eine Zunahme des mobilen Datenverkehrs um das Siebenfache bis 2021 prognostiziert.

Im elften Jährlichen Cisco Visual Networking Index wird eine Zunahme des mobilen Datenverkehrs um das Siebenfache bis 2021 prognostiziert. In Westeuropa soll das Datenvolumen um das Sechsfache steigen. Haupttreiber der Entwicklung seien – neben der wachsenden Anzahl von Mobiltelefonen und Nutzern – die mobile Videoübertragung sowie das Internet of Things.
Cisco erwartet vor allem für Westeuropa eine starke Zunahme der mobilen Videoübertragung. Diese werde 2021 rund 80 Prozent des mobilen Datenvolumens umfassen. Verantwortlich für diesen Trend seien Plattformen wie Youtube und Netflix, aber auch die Digitalisierung der Arbeitswelt. Während der westeuropäische User heute 1,88 Megabyte pro Monat generiere, seien es in vier Jahren bereits 9,8 Megabyte monatlich.
Weltweit spielen nebst mobilen Live-Videos auch Virtual und Augmented Reality und Wearables eine wichtige Rolle bei der Zunahme der mobilen Daten. Der VR-Traffic steige bis 2021 um das Elffache, jener von AR um das Siebenfache. Die Anzahl Wearables werde um das Dreifache zunehmen, so dass es 2021 rund 69 Millionen solcher Devices seien, die eine integrierte Mobilfunkverbindung aufweisen.
Die Entwicklung treibt das Wachstum von 4G und die Entwicklung von 5G an. Cisco erwartet ab 2020 hochskalierte Installationen von 5G-Infrastrukturen. Für 2021 erwartet der Netzwerkspezialist, dass bereits 1,5 Prozent des mobilen Datenverkehrs über 5G-Verbindungen läuft.

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