Cisco stellt neues Enterprise Agreement vor

11. November 2021, 09:10
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Für Partner gibt es mit dem neuen EA laut Cisco mehr Flexibilität, eine niedrigere Umsatzschwelle sowie einen Portfolio-übergreifenden Zugang.

Am diesjährigen Partner-Summit stellte Cisco sein neues Enterprise Agreement (EA) vor. Mit dem neuen Vertragswerk wolle man Partnern und Kunden den Kauf respektive Verkauf sowie die Verwaltung von Software und Services erleichtern, erklärte das Unternehmen. Für Partner soll insbesondere die Abwicklung von Lösungen in den Bereichen Hybrid Work, Full-Stack Observability (FSO) und Secure Access Service Edge (SASE) erleichtert werden.
Mit dem EA 3.0 führt Cisco gemäss einer Mitteilung eine niedrigere Mindestumsatzschwelle ein. Betont wird vom Unternehmen ausserdem der portfolioübergreifende Ansatz. Kunden und Partner erhielten Zugang zu Applikations- und Netzwerkinfrastruktur, dem Collaboration-Portfolio sowie Security-Dienstleistungen und weiteren Services. "Es ist schlicht viel einfacher für Partner, eine Verkaufsbewegung rund um einen Unternehmensvertrag über drei Technologiebereiche zu starten, anstatt drei separate Verträge zu haben", erklärte Todd Nightingale, Senior Vice President und General Manager von Ciscos Enterprise Networking and Cloud Business, gegenüber 'CRN'.
95% des Umsatzes im Fiskaljahr 2021 in der EMEAR-Region seien über Partner erzielt worden, sagte Elisabeth De Dobbeleer, Vice President Partner Sales EMEAR, an einer virtuellen Pressekonferenz. Das neue EA sei Teil der Bemühungen, die Profitabilität der Partner zu verbessern, schreibt Cisco. Das Unternehmen habe zum Ziel, bis 2025 die Hälfte des Umsatzes mit Abos zu erwirtschaften. Das neue EA soll Partnern dabei helfen, mehr Software-Abos zu verkaufen. 
De Dobbeleer betonte drei Bereiche, in denen sie Potenzial für Partner sieht: Managed Services, Lifecycle und Cloud. Im Rahmen dessen kündigte das Cisco-Unternehmen Thousandeyes eine Erweiterung der Internet-Insights-Plattform an. Diese sei um Application Outages erweitert worden und biete neu Einblicke in SaaS-Anwendungen. Damit sollen Informationen etwa zu der Verfügbarkeit von Apps, den Ausfallzeiten oder zu benutzerspezifischen Anwendungsproblemen leichter ersichtlich sein.
Von den Kunden gebe es eine grosse Nachfrage nach allem, was mit dem Lifecycle von Software und Services zu tun habe. Es gehe darum, die Kunden während ihrer Transformation zu unterstützen, dies insbesondere auch im Remote-Work-Umfeld. An die Adresse der Partner gerichtet, ergänzte Cisco, dass Kunden nach einer immer kürzeren Time to Value verlangen würden.

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