Cisco: Sun kehrt den Spiess um

16. April 2009, 16:16
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Nach HP, IBM, Dell und anderen hat der Unix-Spezialist Sun Microsystems diese Woche nun ebenfalls Systeme, die auf Intels neuem "Nehalem"-CPU aufbauen, vorgestellt.

Nach HP, IBM, Dell und anderen hat der Unix-Spezialist Sun Microsystems diese Woche nun ebenfalls Systeme, die auf Intels neuem "Nehalem"-CPU aufbauen, vorgestellt.
Und während Cisco mit den unlängst vorgestellten Blade-Servern direkt in die Domäne der Hersteller von Hochleistungsservern vorstösst, kehrt Sun den Spiess um und bringt Maschinen mit integrierten Netzwerkkomponenten.
Sun nennt die Komponenten, die als Blades in die Chassis eingesteckt werden können, "Virtual Network Express Module" (NEM). Solche 10-Gigabit-Ethernet-NEMs sollen den Aufwand für RZ-Angestellte massiv verringern ("zero management") und die Komplexität reduzieren, da zusätzliche Switches von anderen Herstellern - zum Beispiel eben Cisco - unnötig werden. Zudem braucht es gemäss bis zu 10 mal weniger Kabel, um ein System aufzubauen.
Neben dem 10-GB-NEM gibt es ein weiteres Modul für hohe bis höchste Ansprüche an den Datendurchsatz ("InfiniBand Quad Data Rate NEM").
Neben neuen Blade-Modulen mit Intels neuen Xeon-CPUs gibt es Rackversionen, die gemäss dem Anbieter mit weniger Platz und Strom auskommen als Konkurrenzprodukte. So soll der "Sun Fire X4170" die Leistung eines vier Rackeinheiten hohen Servers in eine einzige Höheneinheit verpackt haben. Dies kann durchaus signifikante Einsparungen bringen, denn Rechenzentrumsplatz ist teuer.
Ein weiterer der neuen Server (Sun Fire X4275) soll sich mit maximal 12 TB Speicherplatz speziell für Anwendungen, in denen Mediendateien gestreamt werden müssen, eignen.
Die Server können mit Windows, Linux und Suns eigenem Unix-Derivat Solaris betrieben werden. (hc)

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