Cisco trennt Software von der Hardware

28. Januar 2015, 16:45
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Neue Initiative soll dafür sorgen, dass Kunden mit ihrer Infrastruktur flexibler umgehen können.

Neue Initiative soll dafür sorgen, dass Kunden mit ihrer Infrastruktur flexibler umgehen können.
An der Cisco Live in Mailand hat der Netzwerk-Spezialist diese Woche Details zu seinem neuen Lizenzmodell vorgestellt. Im Wesentlichen will Cisco künftig Software im Abo verkaufen und diese vom Verkauf der Hardware trennen. Bislang war es so, dass die Software mit der Hardware gekoppelt war. Teilweise wird das so bleiben, doch Cisco möchte der Software eine gewisse Autonomie gewähren.
Der Vorteil der neuen "Cisco One Software"-Initiative ist, dass bestehende Lizenzen auch für neue Hardware verwendet werden können. Wer also neue Switches, Router, Wireless-Geräte oder UCS-Server kauft, muss nicht zwingend neue Softwarelizenzen kaufen. Kunden können unbefristete Lizenzen kaufen, ein Abo abschliessen oder nach wie vor Enterprise License Agreements unterzeichnen.
Zudem will Cisco einen Release-Zeitplan einführen, der je nach Hardware variiert. Kunden sollen Updates dann ausrollen, wenn sie es möchten. Weitere Informationen gibt es hier. (mim)

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