Cisco will Partner vernetzen

28. Mai 2014, 13:04
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Schweizer Partner können neue Partnerprogramme schnell adaptieren, sagt Ciscos Channel-Chef Michael Unterschweiger.

Schweizer Partner können neue Partnerprogramme schnell adaptieren, sagt Ciscos Channel-Chef Michael Unterschweiger.
Am diesjährigen Cisco Partner Summit in Las Vegas hat Cisco eine "neue Generation" des eigenen Partnerprogramms angekündigt - das sogenannte Partner Ecosystem. Aber was genau bedeutet das für die Schweiz? Michael Unterschweiger, seit Mitte 2012 Channel-Chef bei Cisco Schweiz, hat es gegenüber inside-channels.ch genauer erklärt.
"Spezialisierung und die Verbindung zwischen den Partnern ist wichtig", erklärt Unterschweiger. Deshalb habe Cisco das Partnerprogramm feiner gegliedert - es gibt mehr Zertifzierungen und Spezialisierungen. Der Netzwerkriese will aber auch bei strategischen Entscheiden helfen. "Wann muss ich meine Strategie ändern? Wann muss ich neue Produkte lancieren?" Das sind Fragen, die den Cisco-Partner beschäftigen.
"Schweizer Partner sind in der Regel sehr schnell bei der Umsetzung neuer Richtlinien", sagt Unterschweiger. Deshalb geht es hierzulande vor allem um strategischen Entscheide, bei denen Cisco unterstützend zur Seite stehen will.
Gold oder Premier?
Das Partner Ecosystem von Cisco umfasst verschiedene Partnerprogramme. Und zwar: Solution Partnerprogramm, Channel Partnerprogramm und das Services Partnerprogramm. Neu ist das Solution Partnerprogramm für ISVs, Technologie- und Internet-der-Dinge-Partner - dabei sollen Partnerlösungen gefördert und untereinander ausgetauscht werden.
Deshalb wird es künftig einen digitalen Marktplatz geben, erklärt Unterschweiger weiter. Hier können Anwendungen, Produkte, Lösungen oder Dienstleistungen unter den Partnern weltweit geteilt werden.
Auch beim Channel Partnerprogramm hat sich einiges getan. Die Stufen wurden gestrafft, die Spezialisierungen angepasst. Es gibt nun neu nur noch drei statt vier Stufen: Gold, Premier und Select - Silber wurde gestrichen. Partner haben nun 24 Monate Zeit, sich dem passenden Status anzupassen. "In der Schweiz werden sich die Partner wohl am meisten für Premier entscheiden", schätzt Unterschweiger. (Linda von Burg)

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