Client-Server EDV steigt bei Cetus ein, Boll geht in die Romandie

3. April 2006, 16:25
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Viel Bewegung unter Schweizer Security-VADs

Viel Bewegung unter Schweizer Security-VADs
Die Schweizer Tochter des paneuropäischen österreichischen Security-Distributors Client-Server EDV kauft 51 % der Anteile von Cetus. Cetus vertreibt Security-Produkte wie Trend Micro, Kapersky, CPSecure oder Fortinet und ist auch in der Romandie vertreten. Client-Server vertreibt mit Borderware und Coyote in der Schweiz teilweise die gleichen Produkte. Client-Server kann die restlichen 49 % von Cetus innert der nächsten drei Jahre übernehmen. Der Kaufpreis wird nicht genannt.
Anstatt grosser Akquisitionen hole man sich im jeweiligen Land gezielt Spezialisten wie etwa die Leute der Cetus GmbH dazu, sagt Michael Kohl, der die Client-Server-Gruppe leitet. Cetus-Chef Konrad Broggi seinerseits sagt: "Der Druck auf die VAD, sich möglichst europaweit gut aufzustellen wächst." Kleinere, nur national tätige Distributoren hätten nur eine begrenzte Überlebensdauer und würden für die Hersteller zunehmend uninteressanter. Deshalb habe sich Cetus für den Zusammenschluss mit Client Server entschieden.
Neu werden die beiden VADs unter dem Namen "Cetus - a Client-Server Company" in der Schweiz auftreten. Die Mitarbeitenden von Cetus sollen übernommen werden. Geleitet wird die der neu-alte VAD von Konrad Broggi gemeinsam mit Arno Kunfermann, der die Schweizer Niederlassung von Client-Server seit einem knappen Jahr aufbaut.
Boll geht in die Romandie
Einer der erwähnten Security-Distributoren, die auf rein nationaler Ebene agieren, ist die Wettinger Boll Engineering. Boll teilte ebenfalls heute mit, man expandiere in die Romandie mit einer eigenen Geschäftsstelle in Lausanne. "Die Eröffnung unserer Niederlassung in der Romandie ist ein konsequenter Schritt im Rahmen unserer Expansionsstrategie," so Geschäftsführer Thomas Boll. Geleitet wird die Westschweizer Niederlassung von Oliver Jaun (Foto), der bereits zuvor als Geschäftsführer von Drahtex-Datacom/Abissa ein Distributionspartner von Boll war.
Boll Engineering beschäftigt heute 10 Mitarbeitende. Man plane weder eine Expansion ins Ausland noch verspüre man den Druck, sich einem paneuropäischen VAD anzuschliessen, sagt Sales Manager Urs Fink von Boll.
Allasso zu Magirus, Internet Security zu DNS zu Arrow
Ebenfalls heute meldet der paneuropäische Unix- und Storage-VAD Magirus den definitiven Abschluss der Verhandlungen mit InTechnology über die Übernahme des Security-VADs Allasso. Magirus wid damit - falls die heikle Integration gelingt - auf einen Schlag zu einem Player im Security-Geschäft.
Erst im vergangenen Sommer kaufte der deutsche VAD DNS die Security Systems AG. DNS seinerseits wurde nur zwei Monate später vom grossen US Distributionskonzern Arrow übernommen. (Christoph Hugenschmidt)

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