Clientis-Inventx: Tinte trocken

29. April 2016, 10:11
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Die Regionalbankengruppe Clientis und der Banken-Infomatik-Dienstleister Inventx haben unterschrieben.

Die Regionalbankengruppe Clientis und der Banken-Infomatik-Dienstleister Inventx haben unterschrieben. Damit ist der Wechsel der Clientis-Gruppe von Swisscom zum Konkurrenten Inventx per Anfang 2018 besiegelt. Inventix wird ab dann die Kernbankenlösungen Finnova sowie Umsysteme der Regionalbanken betreiben und die Software managen.
Die Clientis AG ist das Dienstleistungszentrum einer Gruppe von 25 Regionalbanken. Der Deal, der für Swisscom einen herben Rückschlag bedeutet, wurde schon letzten Dezember bekannt.
Inventx ist eine erstaunliche Erfolgsgeschichte. Die Firma wurde 2010 von den beiden ehemaligen T-Systems-Männern Hans Nagel und Gregor Stücheli gegründet., nämlich sich im Geschäft mit IT-Dienstleistungen für Banken gegen Swisscom und B-Source zu etablieren, ist Nagel und Stücheli mit der eigenen Firma gelungen. Inventx beschäftigt heute über 140 Mitarbeitende und hat Kunden wie die Graubündner Kantonalbank, die Migros Bank, InCore, die BZ Bank und die St. Galler und Thurgauer Kantonalbank.
BPO und Arbeitsplätze bleiben bei Swisscom
Inventx konnte Swisscom zwar den Auftrag für den Betrieb von Finnova wegschnappen, doch ist dies nur ein Teil des Outsourcings-Volumens der Regionalbanken. Wie Swisscom ebenfalls heute meldet, hat Clientis den Vertrag für den Betrieb der IT-Arbeitsplätze vorzeitig verlängert. Ebenfalls bleibt das BPO, sprich Zahlungsverkehr, Wertschriftenabwicklung und Valorendatenmanagement bei Swisscom. (hc)
(Inventx ist Werbekunde unseres Verlags.)

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