Cloud-Technologie wird bald bisherige Infrastrukturen dominieren, sagt IBM

12. Oktober 2010, 10:27
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Zahlreiche auch Schweizer Software-Anbieter machen derzeit ihre Angebote fit für die Anwendung in Cloud-basierten Lösungen.

Zahlreiche auch Schweizer Software-Anbieter machen derzeit ihre Angebote fit für die Anwendung in Cloud-basierten Lösungen. Eine aktuelle Studie von IBM pusht einmal mehr dieses Thema. Gefragt wurde in dieser Tech-Trend-Studie, wie sich bis 2015 das Potential der Technologie fürs Cloud-Computing gegenüber den bisherigen Infrastrukturen entwickeln werden.
Geantwortet haben rund 2000 IT-Manager und –Entwickler auf der ganzen Welt. Die Antworten unterstützen den freilich auch von IBM stark gepushten Trend hin zur Cloud: 13,6 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Cloud-Technologien in fünf Jahren "definitiv" die wichtigste Form des Bezugs von IT-Ressourcen sein werden, für 21,6 Prozent von ihnen ist das "sehr wahrscheinlich" und für 30,4 Prozent "wahrscheinlich".
Dabei halten allein 55 Prozent der befragten IT-Professionals den Mobile-Bereich für einen wichtigen Treiber des Cloud-Computing: Mobile Software Applications für Devices wie iPhone und Android, iPad und PlayBook werden bis 2015 die Entwickler-Gemeinde stärker beschäftigen als klassische Anwendungen, will die Studie herausgefunden haben.
Laut IBM gehen Analysten davon aus, dass die Investitionen in mobile Anwendungen von heute 6,2 Milliarden Dollar bis 30 Milliarden Dollar 2013 wachsen werden. Und schon ab dem kommenden Jahr werden IT-Profis die interessantesten Jobs dort finden, wo es um Cloud-, Mobile- und Social-Media-Projekte geht. (vri)

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