Cloudflare: "Der Channel kann mit uns Geld verdienen."

17. Oktober 2018, 13:55
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Vor gut einem Jahr trafen wir Stefan Henke am Zürcher Flughafen.

Vor gut einem Jahr trafen wir Stefan Henke am Zürcher Flughafen. Damals war er noch Zentraleuropa-Chef von Veritas. Heute trafen wir Henke erneut, diesmal in einer Telefonkonferenz als neuen Chef für den DACH-Raum des US-Internetdienstleisters Cloudflare. Dieser hat eben ein Büro in Deutschland eröffnet. Bis Ende Jahr will Cloudflare in Deutschland rund zehn Mitarbeitende angestellt haben, so Henke.
Die 2010 gegründete Firma, ein Konkurrent von Akamai, verkauft Dienstleistungen wie DDoS-Schutz und Internet-Beschleunigung traditionell direkt. Wachstum will man nun aber mit Partnern erreichen. Angepeilt werden ISPs, Hoster und Cloud-Provider aber auch ICT-Dienstleister, die mit Public-Clouds wie AWS, Azure, Google, Swisscom oder IBM zusammenarbeiten. Konkrete Angaben zur erzielbaren Marge machte Henke nicht, doch er verspricht: "Man kann Geld mit uns verdienen. Und es ist einfach, mit uns ins Geschäft zu kommen."
Cloudflare hat weltweit 160 POPs. In der Schweiz sitzen die Anlagen von Cloudflare im Zürcher RZ von Equinix. Physische Nähe zu den (potentiellen) Kunden ist für Internet-Accelerators und DDoS-Schützer wichtig, um Latenzzeiten im Internetverkehr zwischen den Sites der Kunden den Geräten der User zu minimieren. (hc)

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