Colt-Outage: Hardware ist schuld

9. September 2009, 14:35
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Hardware-Probleme legen Internet-Services bei Colt-Kunden in Zürich, Genf und weiteren sieben Städten in Europa lahm. Colt hofft auf Behebung der Probleme noch heute Mittwoch.

Hardware-Probleme legen Internet-Services bei Colt-Kunden in Zürich, Genf und weiteren sieben Städten in Europa lahm. Colt hofft auf Behebung der Probleme noch heute Mittwoch.
Seit gestern erleben Kunden des multinationalen Telekommunikationsdienstleisters Colt in verschiedenen europäischen Städten, darunter Zürich, Genf, London, Amsterdam, Mailand und Wien nur sehr langsamen und gar nicht funktionierenden Zugang zum Internet. Auch Applikationen, die auf Internet-Verkehr angewiesen sind, laufen entsprechend schlecht oder langsam.
Wie Colt-Sprecher Luzius von Salis auf Anfrage sagte, ist "nur ein kleiner Teil der Kunden in der Schweiz betroffen." Ursache für die lange anhaltenden Probleme sei die Hardware eines bestimmten Lieferanten. Dieser habe die Quelle der Störung identifiziert und arbeite mit Hochdruck an der Lösung der Probleme. "Wir bringen nun einen Service nach dem anderen wieder zum laufen." Von Salis hofft, dass alle Internet-Dienste noch heute Mittwoch wieder störungsfrei funktionieren. Er wollte uns weder die Funktion der betroffenen Hardware noch deren Hersteller nennen.
Gestern noch spekulierte man weitherum, ein Unterwasserkabel, das Colt-Standorte mit dem Festland verbindet, sei gebrochen. Andere glaubten, Spannungsschwankungen in einem Colt-Rechenzentrum in London oder auch ein DDOS-Angriff (DDOS = Distributed Denial of Service - Überflutung eines Netzwerkes oder Servers mit Anfragen) hätten die Probleme verursacht. Alle drei Vermutungen scheinen aber aus der Luft gegriffen zu sein.
Colt unterhält ein paneuropäisches, eigenes Netzwerk und hat eigene Rechenzentren und beschäftigt in der Schweiz über 180 Mitarbeitende. (hc)

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