Comit zieht Studie zurück

17. Juni 2009, 17:06
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Gestern veröffentlichte der Zürcher IT-Dienstleister Comit eine Pressemitteilung, in der die Resultate einer Untersuchung zum Thema Kernbankensysteme und ihre Tauglichkeit als Investment-Management-Systeme veröffentlicht wurde.

Gestern veröffentlichte der Zürcher IT-Dienstleister Comit eine Pressemitteilung, in der die Resultate einer Untersuchung zum Thema Kernbankensysteme und ihre Tauglichkeit als Investment-Management-Systeme veröffentlicht wurde. Wir haben das Thema aufgegriffen und nach einigen Rückfragen einen Artikel zum Thema publiziert
Heute nun forderte Comit von uns, diesen Artikel zu löschen. "Die Pressemeldung vom 16.6.09 ist in einigen wichtigen Punkten unpräzis und repräsentiert auch nicht mehr den aktuellen Stand der Untersuchungsgegenstandes", schrieb uns Comit Marketing-Leiterin Mélanie Ryser in einer E-Mail.
Wir halten es für unverantwortbar, einmal publizierte Artikel kommentarlos aus dem Archiv zu löschen - also sozusagen eine Fälschung an sich selbst zu begehen. Schliesslich sprach uns der Einzelrichter am Zürcher Bezirksgericht im Mai 2007 im Fall "Ramco vs. Huron AG" den Status eines Periodikas mit allen Rechten und Pflichten gemäss Schweizer Presserecht zu.
Andererseits finden wir es auch unfair gegenüber den LeserInnen, Informationen, die von den Urhebern, in diesem Fall Comit, nachträglich als falsch bezeichnet werden, weiter zu verbreiten. Also versehen wir den Artikel "Comit: Kernbankenlösungen genügen nicht" mit einem Hinweis, dass Comit die Studie zurückgezogen, ziehen ihn von der Startseite von inside-it.ch ab, belassen ihn aber mit dem erwähnten Hinweis im Archiv. (Christoph Hugenschmidt)

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