Commodore will's nochmal wissen

7. März 2007, 13:10
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    "Commodore" soll wieder ein Begriff für Spieler-Hardware werden. Zweifel sind angebracht.

    "Commodore" soll wieder ein Begriff für Gaming-Hardware werden. Skepsis ist angebracht.
    Mit einer Reihe von Spiele-PCs will sich Commodore – oder präziser gesagt eine neue Firma, die sich mit dem Namen Commodore schmückt – in der kommenden Woche auf der CeBIT 2007 in Hannover zurückmelden. Am 15. März sollen die High-Performance-Geräte erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Zu Details hüllt sich Hersteller Commodore Gaming jedoch in Schweigen. "Bis zum Launch wird nichts weiter verraten", heißt es bei Commodore auf Anfrage von 'pressetext'. Auf der offiziellen Commodore-Gaming-Website weisen lediglich der plakative Titel "They are coming" sowie ein Countdown auf die bevorstehende Veröffentlichung hin.
    "Vor 25 Jahren brachte Commodore mit dem C64 den meistverkauften PC des späten 20. Jahrhunderts auf den Markt. Nun sind wir stolz und freuen uns darauf, die Marke Commodore in die Spielegemeinde zurückzubringen", so lässt sich Commodore-Gaming-Chef Bala Keilman in einer Pressemitteilung zitieren. Details zu Design und Ausstattung der neuen Geräte wird es erst am 15. März geben. Nur soviel: Die Commodore-PCs seien mit den "höchsten heute verfügbaren technischen Gaming-Spezifikationen ausgestattet". Ob die Geräte allerdings mehr bieten können als die bereits existierenden Game-Computer von Dell, Alienware oder VoodooPC bleibt abzuwarten.
    Der vergangene Erfolg von C64 und Amiga war eng mit der eigenständigen Hardware und dem eigenen Betriebssystem verknüpft. Ihn in die x86- beziehungsweise DOS-/Windows-Welt hinüberzuretten, gelang der alten Firma Commodore nicht. Auch bisherige Versuche, die Bekanntheit der Marken "Commodore" beziehungsweise "Amiga" und "C64" für neue Geschäfte auszunutzen, war jeweils eher wenig Erfog beschieden.
    Nach der großen Zeit in den 80er und frühen 90er Jahren war Commodore International 1994 in die Insolvenz geschlittert. Die Marke Commodore lebte allerdings darüber hinaus weiter. Ende 2005 hat Commodore Gaming als Teil eines Joint Venture mit der Commodore International Corporation (CIC) die Markenrechte akquiriert und will die Marke nun wieder etablieren. Derzeit nutzt CIC den Namen Commodore, um Produkte wie den Media-Player "Gravel In Pocket" oder die Set-Top-Box "Gravel In Home" zu vermarkten. (pte/hjm)

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