Computer über Augenbewegungen steuern

11. September 2006, 15:59
  • technologien
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Starren = Doppelklick

Starren = Doppelklick
Zusammen mit ungenannten Partnern aus der Industrie haben Forscher des deutschen Fraunhofer-Instituts ein neuartiges Mensch-Computer-Interface entwickelt. Dabei benützt man statt der Maus die Bewegungen der Pupillen, die mit einer Infrarotkamera aufgenommen und an den Computer übertragen werden, als Steuerungsinstrument. Nützlich könnte dies natürlich für Menschen sein, die keine Hände haben oder gelähmt sind. Das Institut glaubt aber auch an Anwendungen bei komplexen Wartungen, bei denen Techniker beide Hände sonstwie brauchen, zum Beispiel um Werkzeuge zu halten.
Aber wie steuern Schielende die "Augen-Maus"?
Gemäss dem Institut ist die Auflösung der mit den Augen gesteuerten "Maus" allerdings wesentlich geringer als mit einem konventionellen Zeigegerät. Raffiniert: der "Doppelklick" wird mit "Starren" gelöst. Blickt man länger auf den gleichen Bereich des Bildschirms so wechselt er zweimal die Farbe, bis dann eine Aktion ("Doppelklick") ausgelöst wird.
Während die Forscher das Problem der dem menschlichen Auge angeborenen kleinen Zitterbewegungen mittels Software-Filtern gelöst haben, geht aus der --http://www.fraunhofer.de/fhg/press/pi/2006/09/Mediendienst92006Thema6.jsp--Mitteilung des Fraunhofer-Instituts hingegen nicht hervor, wie Schielende mit der "Augen-Maus" umgehen sollen. (Christoph Hugenschmidt)

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