Computerschrott-Gipfel in Nairobi

29. November 2006, 16:33
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    Müllexporte in die Dritte Welt sind immer wieder ein Thema und als besonders problematisch erweisen sich dabei Lieferungen aus Computerschrott.

    Müllexporte in die Dritte Welt sind immer wieder ein Thema und als besonders problematisch erweisen sich dabei Lieferungen aus Computerschrott. Die UNO spricht in diesem Zusammenhang von mindestens 50 Millionen Registertonnen pro Jahr. Rund 600 Vertreter aus 120 Mitgliedsländern der Vereinten Nationen werden das Thema in der kommenden Woche in Nairobi behandeln, auf der Suche nach einer Lösung gegen die grassierende illegale Entsorgung dieses Schrotts. Neben einer möglichen umweltgerechten Entsorgung durch die Hersteller und einer weiteren Reduzierung der Schadstoffe wie Blei und Cadmium gilt es aber auch die Abnehmerländer des Mülls in die Pflicht zu nehmen. Den Import von Elektroschrott zu legalisieren, ohne dann für entsprechende Kontrollen bei den heimischen Unternehmen zu sorgen, öffnet dem Missbrauch Tür und Tor.
    Radio China International (RCI) verweist in einem Beitrag aber auch auf die kriminelle Energie in den Industriestaaten. Demnach hätte das UN-Umweltprogramm (UNEP) kürzlich auf Praktiken aufmerksam gemacht, bei dem elektronischer Müll aus Europa unter dem Vorwand eines Hilfsprogramms nach Kenia geliefert worden wäre. (tm)

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