Compuware schnappt sich dynaTrace

6. Juli 2011, 12:39
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256 Millionen Dollar für österreichischen Startup und dessen Lösung für den Test von modernen Applikationen.

256 Millionen Dollar für österreichischen Startup und dessen Lösung für den Test von modernen Applikationen.
Die Gründer des österreichischen Startups dynaTrace haben den Jackpot geknackt: Sie konnten ihre Firma für 256 Millionen Dollar an den US-Software-Hersteller Compuware verkaufen. Die beiden passen gut zusammen, stellt Compuware doch Software-Systeme her, die den Bau und den Test von grossen Applikationen erleichtern, während die Software von dynaTrace Performance-Tests von modernen, mehrschichtigen (Java-)Applikationen ermöglicht.
dynaTrace war im Verhältnis zum Kaufpreis noch relativ klein, wuchs aber rasch. In den vergangenen 12 Monaten machten die Österreicher mit 180 Mitarbeitenden einen Umsatz von 26 Millionen Dollar, Compuware rechnet aber schon für 2013 mit einem Umsatzzuwachs von etwas 100 Millionen Dollar durch den Kauf.
Vorstellbar ist, dass Compuware durch verlorene Deals zum Kauf von dynaTrace verleitet worden ist, denn Compuware-Chef Bob Paul betont in einer Präsentation zur Übernahme, dass dynaTrace unglaubliche 92 Prozent aller Deals gegen die Konkurrenz gewinnen konnte. Die Lösungen von dynaTrace zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie das Verhalten einer Lösung beim Abarbeiten einer einzelnen Transaktion genau verfolgen und Flaschenhälse aufzeigen kann. Ein Konkurrent von Compuware / dynaTrace ist Hewlett-Packard. (hc)

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