Consulter sagt: Neue Lizenzierung für Windows-Server ist viel teurer

21. Februar 2017, 15:36
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Microsoft hat 2015 eine Änderung bei der Lizenz-Berechnung der Windows-Server ab Version 2016 bekannt gegeben. Die Kosten werden neben der Client Access License (CAL) nicht mehr nach CPUs sondern nach Prozessoren-Kernen berechnet. Microsoft versprach in einem Licensing-Sheet, dass damit die Lizenzierung konsistenter erfolgen könne. Die auf Lizenzbilanzierung spezialisierte deutsche Metrix Consulting wirft Microsoft nun vor, die Lizenzkosten stiegen enorm und seien unkalkulierbar.
Laut Microsoft haben sich die Lizenzgebühren pro Prozessor mit der neuen Regelung nicht verändert. Die Kosten würden aber sowohl für Kunden mit Standardedition wie auch für Grosskunden mit Enterprise Agreement (EA) ansteigen, schreibt Metrix Consulting. Bestimmte Nebenbedingungen betreffend Mindest-Core-Anzahl und virtuelle Maschinen seien bei der Standardedition Kostentreiber und machten die Gesamtkosten kaum mehr kalkulierbar. Anhanden dreier Beispiele berechnen die Berater abhängig von Servermenge, Virtualisierungsdichte und Aktualität der Hardware Mehrkosten von 33 bis 61 Prozent. Auch wer aufgrund des EA die Lizenzen ohne Mehrkosten umtauschen könne, müsse mit steigenden Wartungskosten in ähnlicher Höhe rechnen, sagen die Consulter.
Das detaillierte Papier kann man auf der Website von Metrix Consulting für die Preisgabe von Name, Firma und E-Mail-Adresse herunterladen. (ts)

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