Consumer kaufen immer teurere Smartphones

24. Januar 2018, 12:56
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Während der globale Verkauf von Smartphones gemessen an Stückzahlen fast stagniert, steigen die Ausgaben für die Geräte.

Während der globale Verkauf von Smartphones gemessen an Stückzahlen fast stagniert, steigen die Ausgaben für die Geräte. Im vierten Quartal 2017 wurden weltweit mit 397 Millionen Geräten ein Prozent mehr Smartphones verkauft als im Vorjahresquartal. Gemessen am Umsatz ist der Markt im Jahresvergleich jedoch um elf Prozent gewachsen und zwar von 130 Milliarden auf 144 Milliarden Dollar, so die Zahlen des Marktforschers GfK.
Das meiste Wachstum gemessen am Umsatz verzeichnet die Region Mittel- und Osteuropa. Dahinter folgen mit je 17 Prozent Wachstum China und Westeuropa. In Westeuropa stieg der Verkaufswert von 16,1 Milliarden auf 18,8 Milliarden Dollar im vierten Quartal. Gleichzeitig ging der Absatz gemessen an Stückzahlen um drei Prozent auf 37 Millionen Gerät zurück, schreibt GfK.
Wie GfK errechnet hat, stieg der durchschnittliche Verkaufspreis um zehn Prozent auf 363 Dollar. Es handle sich hierbei um die bisher höchste Wachstumsrate. Insbesondere in Grossbritannien und Frankreich sei der Smartphone-Markt gewachsen. Das Umsatzwachstum in Westeuropa unter anderem auf der Verbreitung von Smartphones mit grösseren und randlosen Displays zuzuschreiben. Diese würden die Verbraucher dazu veranlassen, teurere Geräte zu kaufen.
Im Gesamtjahr 2017 wurden in Westeuropa gemäss GfK 125,6 Millionen Geräte verkauft. Dies sind fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Der Markt werde sich 2018 aber positiv entwickeln. Der Marktforscher rechnet mit einem leichten Wachstum auf 126,4 Millionen verkaufte Geräte. (kjo)

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