Container-RZs auch von HP

17. Juli 2008, 12:21
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In sechs Wochen geliefert

In sechs Wochen geliefert
Container sind der neuste Trend in der IT-Branche. Die Rede ist nicht von herkömmlichen Containern, sondern von solchen, die, gefüllt mit Servern, als mobiles Rechenzentrum fungieren. Sun Microsystems machte im Oktober 2006 den Anfang mit der Lancierung der "Blackbox" hat die neue Technik für sich entdeckt.
Hewlett-Packard durfte in dieser illustren Gesellschaft natürlich nicht fehlen. Gestern lancierte das Unternehmen das "HP Performance-Optimized Data Center" (HP POD), das in den USA ab Ende des dritten Quartals erhältlich sein wird. Genaue Launchtermine für Europa wurden nicht bekannt gegeben, doch soll das HP POD wenige Monate später auch ausserhalb der USA auf den Markt kommen, so HP. Die Preise sind noch nicht bekannt, dürften sich aber im sechsstelligen bis sogar siebenstelligen Bereich bewegen.
Die Container werden auf Bestellung zusammengestellt und innerhalb von sechs Wochen verschickt. Dabei muss keineswegs nur HP-Technologie zum Einsatz kommen: Auch Drittprodukte werden von HP verbaut. Bei einer Länge von 12 Metern können laut HP mehr als 3500 Rechenknoten und über 12'000 3,5-Zoll-Festplatten untergebracht werden. Damit steht den Kunden laut HP eine Rechenzentrumskapazität zur Verfügung, für die sie sonst eine Fläche von mindestens 371 Quadratmetern benötigen würden. (Maurizio Minetti)

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