Container-Services sollen standardisiert werden

22. Juli 2015, 12:04
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Eine Reihe von bekannten Cloud- und IT-Unternehmen haben eine weitere Standardisierungsinitiative im Bereich der Container-Technologie lanciert und dafür die "Cloud Native Computing Foundation" (CNCF) gegründet.

Eine Reihe von bekannten Cloud- und IT-Unternehmen haben eine weitere Standardisierungsinitiative im Bereich der Container-Technologie lanciert und dafür die "Cloud Native Computing Foundation" (CNCF) gegründet. Im Gegensatz zu dem vor rund einem Monat lancierten Open Container Project soll sich die neue Stiftung nicht um Standards für die Softwarecontainer selbst, sondern um die Interoperabilität von darauf aufbauenden Technologien und Services kümmern. Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem Google, IBM, Cisco, Intel, Twitter, Box, Huawei und Goldman Sachs sowie die beiden Container-Anbieter Docker und CoreOS.
Die erste Aufgabe der CNCF, sei es, den aktuellen Stand der Interoperabilität von auf Containern basierenden Technologien und Cloud-Services zu analysieren, so erklärte der Docker-Mann Patrick Chanezon. Wo Handlungsbedarf bestehe, werde die Stiftung die Führung bei der Entwicklung von Schnittstellen übernehmen. Für Container-Anwender soll dadurch letztlich das Versprechen der Container-Technologie erfüllt werden, Applikationen unkompliziert und ohne Anpassungen von einem Cloud-Provider zum nächsten migrieren zu können.
Die Überwachung der Aktivitäten der CNCF übernimmt die Linux Foundation, wie schon beim Open Container Project. Letzteres wird übrigens umbenannt und heisst in Zukunft Open Container Initiative. Dies soll Verwechslungen mit anderen Projekten mit der Abkürzung OCP, insbesondere dem Open Compute Project, vermeiden. (hjm)

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