Context: 2020 erlahmt der PC-Markt, bietet aber höhere Margen

13. Dezember 2019, 14:43
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Die Marktforscher von Context haben schlechte Neuigkeiten für PC-Händler: 2020 soll die Nachfrage nach PCs geradezu einbrechen, heisst es in einer Mitteilung.

Die Marktforscher von Context haben schlechte Neuigkeiten für PC-Händler: 2020 soll die Nachfrage nach PCs geradezu einbrechen, heisst es in einer Mitteilung.
Nach dem Ende der Support-Frist für Windows 7 im Januar soll die Nachfrage im Commercial-Markt nach und nach schwächer werden. Der Consumer-Markt könne dies kaum kompensieren, da die Nachfrage nach Desktops und Notebooks hier schwach bleibe. Verstärkt wird das Problem laut Context durch die anhaltenden CPU-Lieferprobleme von Intel.
Es gebe aber im "herausfordernden Jahr", wie Context schreibt, auch positive Aspekte: Die digitale Transformation der Firmen werde die Investitionen in neue Geräte ankurbeln, insbesondere in Hochleistungssysteme für die Datenanalyse und Designanwendungen. Dies verhindere zwar nicht den Rückgang in der Quantität, aber es könne dazu beitragen, die Durchschnittspreise und damit die Margen zu erhöhen.
Consumer-seitig erwarten die Marktforscher eine anhaltende Nachfrage nach leichten Notebooks, Chromebooks und Gaming-PCs, was wiederum eine ähnliche Auswirkung haben dürfte.
Das Fazit der Context-Forscherin Marie-Christine Pygott ist verhalten positiv: Obwohl sich die kommerzielle Nachfrage ab Januar abschwächen werde, herrsche Optimismus für das kommende Jahr. (ts)

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