Contovista gewinnt Raiffeisen Österreich als Kunden

12. April 2018, 09:18
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Das Schlieremer Fintech-Startup Contovista kann seine Software erstmals auch im Ausland verkaufen.

Das Schlieremer Fintech-Startup Contovista kann seine Software erstmals auch im Ausland verkaufen. Und der erste ausländische Kunden ist gleich ein recht dicker Fisch: Raiffeisen Österreich ist die grösste Bank in unserem östlichen Nachbarland. Laut Contovista hält Raiffeisen Österreich einen Marktanteil von rund 40 Prozent.
Die Bankengruppe hat kürzlich ihr neues Finanzportal "Mein ELBA" in Betrieb genommen. Darin wird unter anderem die sogenannte "Enrichment Engine" von Contovista eingesetzt. Diese kann laut dem Fintech Daten zu Zahlungen "anreichern" und die Zahlungen kategorisieren, sodass der Finanzmanager im Finanzportal dem Kunden eine exakte Übersicht über die persönlichen Finanzen bietet. Ausgaben und Einkünfte könnten automatisch verschiedenen Hauptkategorien wie Wohnen, Mobilität, Hobby und Freizeit, Haushalt und Leben, Versicherungen und entsprechenden Unterkategorien zugewiesen werden. Die Engine sei zudem selbstlernend, so dass auch der Finanzmanager immer weiter dazulernt und Einnahmen sowie Ausgaben mit der Zeit immer exakter selbständig zuordnen könne.
Das Online-Banking der Bankengruppe Raiffeisen Österreich verzeichnet nach eigenen Angaben gegenwärtig etwas über eine Million Zugriffe pro Tag. Die Architektur der Contovista-Lösung, so das Eigenlob von CEO Gian Reto à Porta, sei so konzipiert, dass sie problemlos auch für solche und noch höhere Nutzungszahlen skaliert werden könne. (hjm)

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