Coronavirus macht der PC-Branche zu Schaffen

14. April 2020 um 12:41
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Die Nachfrage wäre da, aber es gab Probleme mit dem Nachschub.

Die PC-Branche hat zum Jahresauftakt nach Berechnungen der Marktforscher von Gartner infolge der Coronakrise den grössten Einbruch seit 2013 verbucht. Nach vorläufigen Ergebnissen von Gartner sank der weltweite PC-Absatz im ersten Quartal 2020 im Jahresvergleich um 12,3% auf 51,6 Millionen Einheiten.
Laut dem Gartner-Konkurrenten IDC schrumpfte der Absatz um 9,8% auf 53,2 Millionen Einheiten. Die beiden Marktforschungs-Unternehmen definieren den PC-Markt etwas unterschiedlich. Insbesondere zählt IDC auch Chromebooks und Workstations, während Gartner diese ausklammert.
Beide Marktforscher sehen den Produktionsstopp in China als Ursache für den Rückgang. Dieser habe bisher verhindert, dass die Hersteller der eigentlich vielerorts plötzlich gestiegenen Nachfrage nach Ausrüstung für Unterricht und Arbeit von Zuhause komplett nachkommen konnten.
Marktführer blieb gemäss Gartner Lenovo mit einem Marktanteil von 24,4% und 12,6 Millionen verkauften Geräten. Dahinter folgen HP mit einem Marktanteil von 21,5% und Dell mit 19,7%. Dahinter folgen Apple mit 6,9%, Acer mit 5,6% und Asus mit 5% Marktanteil. Laut IDC liegt dagegen Acer knapp vor Apple auf Rang vier.

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